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1 (1876)
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Bignonia. Bismuthum.

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Fig. 150. Formen der in dem Handel vorkommenden CarobaMätter.

Folia Carobae albae, Caroba blaue« (braue«), die Blätter von Sparattospermalithonthripticum Mabtiüs , einer Brasilianischen Bignonie, sind noch nicht inEuropa eingeführt worden. Sie sollen ein ausgezeichnetes Mittel bei Stein-schmerzen sein.

Caroba, Carobe, Carobba sind auch gebräuchliche Namen für FructusCeratoniae, ferner für die Pistaciengallen (Carobe de Giuda, die hohlen Aus-wüchse der Pistacia Terebinthus Linn.).

Balsamum Henrieae, Henriettenbalsam, ein Mittel gegen Zahnschmerz, isteine concentrirte weingeistige Tinctur aus Folia Carobae.

Bismuthum.

Bismuthum, Jlareasita, Wismuth (Bi = 210) kommt mehr oder wenigermit anderen Metallen verunreinigt in den Handel. Diese Verunreinigungen(Arsen, Antimon, Nickel, Eisen, Blei, Kupfer, Silber. Zinn, Schwefel-wismuth etc.) sind im Ganzen ohne Einfluss auf die Wismuthpräparate, indemsie im Laufe der Darstellung derselben leicht beseitigt werden. Es ist nurwesentlich, dass diese Verunreinigungen nicht mehr als 5 Proc. betragen, imanderen Falle ist eine Reinigung des Wismuths nothwendig. Die vorwiegendenVerunreinigungen sind gewöhnlich Antimon, Blei, dann in geringerer MengeZinn, Schwefelwismuth, Arsen.

Bismuthum depnratum, gereinigtes Wismuthmetall. 100 Th. des sehrunreinen Wismuthmetalls werden in einem eisernen Mörser in ein Pulververwandelt, mit 5 Th. gepulvertem Kalisalpeter und 2 Th. gepulvertemNatronsalpeter gemischt. Das Gemisch wird in einen Hessischen Tiegelgegeben und im Kohlenfeuer geschmolzen. Da Wismuth bei ungefähr 260° C.