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1 (1876)
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Atropinum sulfuricum.

(3) Injectio nntieclainpsiatica Divet.

Vf Atropini

Morphini ana 0,05.

Solve in

Aquae destillatae 10,0Acidi hydrochlorici Guttas 2.

Einspritzung bei Eclampsie Gebärender,lnjectionsdosis 1,01,5.

(4) Pilulae Atropini.

iv Atropini 0,05

Tragaeanthae pulveratae 6,0Aquae glyeerinatae 6,0 vel q. s.

M. f. pilulae centum (100), quarum sin-gulae contineant 0,0005 Atropini.

D. S. Täglich eine Pille (allmäligeSteigerung der Dosis, selbst bis zu 8Pillen auf den Tag, bei Epilepsie, Veits-tanz und anderen Neurosen).

Die häufig übliche Verbindung desAtropins mit Succus Liquiritiae in Pillenist zu verwerfen. Die Aqua glycerinataist ein Gemisch aus 10 Th. Wasser und5 Th. Glycerin.

(5) Pulreres Atropini Bouchardat.

iv Atropini 0,05Sacchari 10,0.

M. Divide in partes aequales centum(100), quarum singulae contineant 0,0005Atropini.

D. S. Zwei bis drei Pulver auf denTag (bei Keuchhusten).

(6) Syrnpns Atropini ( Bouchardat).

IV Atropini 0,1.

Solve in

Syrupi simplicis 1000,0Acidi hydrochlorici Guttis 5.

(100,0 syrupi contineant 0,01 Atropini)Dosis 20,0 30,0 (nach Bouchardat 50,0).

(7) Unguentum Atropini.

ly Atropini 0,1

Glycerinae Guttas 2.

Bene contritis admisceAdipis suilli 10,0.

Unguentum Atropini der BritishPharmacopoeia besteht aus 0,1 Atropin; 0,4Spiritus Vini und 5,5 Adeps; nach Bou-chardat's Vorschrift sogar aus 0,5Atropin und 10,0 Adeps.

D. S. Morgens und Abends soviel wieein Stecknadelkopf zwischen die Augen-lieder zu streichen.

Atropinum sulfuricum.

ff Atropinum sulfuricum, Atropinsnlfat, schwefelsaures Atropin (C 31 H 23 NO fi ,SO 11 + HO = 338 oder 2C 17 H 23 N0 3 ,SH 2 0 4 = 676).

Darstellung. In ein porcellanenes Kasseroi giebt man 1 Th. verdünnterSchwefelsäure (1,115 spec. Gew.), vermischt mit 2 Th. Weingeist, macht etwasmehr als lauwarm und setzt dann nach und nach soviel Atropin (1 Th.) unterUmrühren zu, bis nach geschehener Auflösung die Flüssigkeit neutral ist oderkaum merklich alkalisch reagirt. Die Flüssigkeit wird nun im Wasserbadeoder an einem circa 50° C. warmen Orte bis auf den dritten Theil des Volumsabgedampft und in ein flaehes gläsernes Schälchen ausgegossen an einem lau-warmen Orte ausgetrocknet. Um es in die Form eines krystallinischen Pulverszu bringen, löst man das gut ausgetrocknete Sulfat mit Hilfe von Wärme incirca der 20fachen Menge völlig wasserfreiem Weingeist und überlässt dieLösung an einem kaum lauwarmen Orte der freiwilligen Abdunstung. Oderman löst das ausgetrocknete Atropinsulfat in einem Kölbchen in der 20fachenMenge möglichst wasserfreiem Weingeist unter Beihilfe einer Wärme von nichtmehr als 50° C., oder in soviel Weingeist, dass man eine concentrirte Lösungerlangt. Nachdem die Lösung auf ungefähr 35° C. erkaltet ist, giesst man