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Aqua.
nung des Tubus wird mit einem Bausch Asbest lose bedeckt, darüber eineSchicht reinen ausgewaschenen Sandes geschüttet, die Sandschicht dann miteiner Schicht groben Kohlenpulvers bedeckt, die bis fast zur Mitte des Topfesreieht. Auf die Kohlenschicht wird ein reines ausgewaschenes leinenes Tuch(oder eine Filzscheibe) gelegt und darüber noch eine mehr denn handhoheSchicht Sand gegeben. Mittelst des Tubus und eines Glasrohres steht der
Fig. 103. Wasserfiltrirapparat.
Topf a mit dem Topfe b in Communication. Dieser Topf b ist in ganz der-selben Art und Weise mit Sand und Kohle, im Ganzen jedoch nur bis zurHälfte seiner Höhe beschickt und die oberste Sandschicht noch mit einerSchicht Fliesspapier und einer eng anliegenden Filzscheibe bedeckt, welche miteinigen reinen Granitsteinen beschwert ist. Der Topf b communicirt mit einemleeren Topfe c, in welchem sich das filtrirte Wasser ansammelt. Wird derTopf a mit dem zu filtrirenden Wasser gefüllt, bis das Filtrat in den Topf cniederzurinnen beginnt, so füllt sich letzterer allmälig ungefähr zu 1 / 3 — 1 / 2 .Um ihn voll zu haben, müsste man also den Topf a noch 1 oder 2mal nachfüllen.Der Topf c hat über seinem Boden einen zinnernen Hahn zum Abzapfen desfiltrirten Wassers. Es kommt nun ganz auf die Beschaffenheit des Wassersan, wie lange ein solcher Apparat bis zu einer neuen Beschickung mit Kohleund Sand brauchbar ist. Ein Zeitraum von mehr als 4 Wochen dürfte in derwärmeren Jahreszeit wohl nicht zu überschreiten sein.
Ein anderer für die pharmaceutische Praxis sich empfehlender Filtrir-apparat hat als Filtermaterial die sogenannte plastische oder plastisch-poröseKohle, bereitet aus Holz- und Knochenkohle, Sägespänen, Steinkohlentheer undAsphalt. Die als Filter dienenden Formen werden aus dieser Zusammensetzungzuerst durch starke Pressung dargestellt, dann in gelinder Glühhitze behandelt.
Nachstehende Abbildung zeigt einen grossen hohlen Filtrirkolben(/?•) aus p lastischer Kohle. In die Mitte seines Bodens ist ein kurzes Rohr (s)aus Zinn mit Schraubengewinde eingesetzt, mit welchem er in das Rohr mdurch Einschraubung dicht eingesetzt wird. Dem Rohr m ist seitlich ein zinnernes