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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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KASCHIN. KEAIP.

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Kaschin, Nicolai K., geb. 1825, Sohn eines Feldscheerers, studirte184651 in Moskau, wurde Militärarzt in Sibirien, wo er sehr fleissig die dortigenmed. Verhältnisse studirte. 1861 wurde er in Moskau Arzt am Militär-Hospital,erlangte den Grad als Dr. med. (Diss.:Ueber die Hydatiden in verschiedenenOrganen des Körpers") und ging 1864 als Medicinal-Inspector wieder nach Jakutsk(Sibirien). Er gab eine med.-topographische Beschreibung des Kreises Nertschinskheraus und veröffentlichte verschiedene casuistische Mittheilungen.

Smejew, pag. 140. 0. Petersen (St. Pbg.).

*Kassowitz, Max K., in Wien, geb. 14. Aug. 1842 zuPressburg (Ungarn),studirte an der Wiener Universität von 185863, wurde im letzteren Jahre promovirt,war langjähriger Assistent und seit 1881 Nachfolger von L. Politzer in derLeitung des I. öffentl. Kinderkrankeninstituts, seit 1885 Privatdocent für Kinder-heilkunde. Er schrieb:Die Vererbung der Syphilis" (Wien 1876)Dienormale Ossißcation und die Erkrankungen des Knochensystems bei Rachitisund hereditärer Syphilis. 1. Th. Normale Ossißcation" (Wien 1881)IL Th.Rachitis. 1. Äbtheil." (1882)11. Die Pathogenese der Rachitis" (1885)Die Phosphorbehandlung der Rachitis" (Zeitschr. f. klin. Med., VII, 1883)Die Symptome der Rachitis" (Leipz. 1886). Red.

Kaulich, Joseph K. (s. Bd. III, pag. 445), starb 19. Juli 1886 zuGiesshiibel, 56 Jahre alt.

Leopoldina. 1886, pag. 169. G.

Kayser, Karl Johan Henrik K. (s. Bd. III, pag. 447), zu erwähnennoch dessen wichtige Arbeit:De eventu sectionis caesareae" (Kopenh. 1841).

j. ch. II über (Memmingen).

Kellner ( Cellarius ), Justus K., geb. 1676 zu Zeitz, war Lic. med.,starb 1700 und schrieb:De originibus et antiquitatibus medicis", unter seinesVaters Christoph Cellarius, Professors der Philologie zu Halle gedrucktenDissertt. befindlich.

Joch er, I, pag. 1798. G.

*Kelp, Franz Ludwig Anton K., zu Oldenburg, geb. daselbst 1809,studirte in Göttingen, Heidelberg und Berlin von 182833, wurde in Berlin 1832promovirt, war seit 1833 prakt. Arzt in Deedesdorf und Delmenhorst, wurde1843 zum Kreisphysicus des Kreises Delmenhorst, 1858 zum Director der Irreu-heilanstalt für das Hzgth. Oldenburg ernannt, verblieb iu dieser Stellung bis zumJ. 1878 , wo er aus Gesundheitsrücksichten auf seinen Antrag pensionirt wurde.1852 wurde er ord. Mitglied der ghzgl. Colleg. med. und ist zurZeit Ober-Med.-Rath.Liter. Arbeiten:Abhandig. über die Irrenstatistik des Herzogth. Oldenburg"(1847)Die neue Irrenheilanstalt für das Herzogth. Oldenburg" (1852,2. Aufl.)Die grossherzogl. Oldenburgische Heilanstalt zu Wehnen in ihrerganzen Einrichtung dargestellt u. s. w." (1861)Med.-stat. Bericht überdie Heilanstalt zu Wehnen, umfassend den 6jähr. Zeitraum von 186166"(1867)Ueber die Verletzungen der centralen Theile des Nervensystems, vor-züglich durch Unfälle auf den Eisenbahnen" (1868), Uebers. des engl. Werkesvon Erichsen ,On railway and other diseases of the nervous System". Ausserdemzahlreiche Aufsätze aus dem Gebiete der Psychiatrie in dem Correspondenzblattder deutschen Gesellsch. für Psychiatrie, in der Allgem. Zeitschr. für Psych, undvorzüglich imIrrenfreund", ferner in der Berliner klin. Wochenschr., Deutschenmed. Wochenschr., Friedreich's Blättern für gerichtl. Med. u. s. w. 1856 wurdevon ihm das Institut für Stotternde gegründet und schrieb er:Ueber das Stotternund seine Behandlung im Katenkamp'sehen Institut" (Berliner klin. Wochenschr.,1878). Auch seine Bemühungen um die Gründung einer Idiotenanstalt sind erfolg-reich gewesen; dieselbe ist kürzlich eingeweiht worden. Red.

Kemp, Johannes Theodorus van der K., 1748 in Rotterdam geb.,wurde 1763 Student der Med. in Leyden, beschäftigte sich daselbst auch viel