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KALLIANAX. — KARPINSKI.
tantes memorabilem se reddidit. Nam quaerenti aegroto, anne moriturus esset?Callianax respondit: utique, nisi te forte pulcra Latona peperit! Alio temporeidem requirenti alio respondit: Mortuus etiam Patroclus est, licet te multo prae-stantior" ( S chulze , Histor. med., pag. 381).
Galenus, XVII, B. 145 (Comment. in libr. VI, Epidem. Hippocratis. — DareBi-berg, Histoire etc. I, pag. 164. J. Ch. Huber (Memmingen).
Kallima&hus, ein Herophileer, wird mit Unrecht zu den Interpreten desH ippokrates gezählt ( K lein, E rotian , pag. XXXIII Anmerk. und pag. 7 u. 31).Er schrieb: „De coronis", d. h. über Anwendung der Kränze von Kräutern zuHeilzwecken, besonders gegen Kopfleiden und über den Nachtheil und die Gefahrderselben ( P lin ., Hist. natur., XXI, 12). J. Ch. Huber (Memmingen).
Kallisthenes, von Olynth, Schüler des A ristoteles (Arrian), auch dessenBlutsverwandter nach D iogenes L aertius , begleitete Alexander auf seinenZügen und machte sich durch Rücksichtslosigkeit bemerkbar. Er soll zur Strafevom Könige in einem eisernen Käfig mitgeführt worden sein. Seine Schriftenbetrafen die Pflanzen und den Bau des Auges.
Schulze, pag. 368. — Sprengel-Rosenbaum, pag. 441 (nebst Quellenangaben).
J. Ch. Hub er (Memmingen).
Kamenezki, Ossip K., geb. 1754 im Gouv. Tschernigow, lernte Med. amPetersburger General-Hospital 1778—80 und diente in verschiedenen Regimenternals Arzt. K. war der erste kaiserliche Leibarzt russischer Nationalität, welcheErnennung er in Moskau 1816 erhielt. Er starb 14., 26. Juni 1823. Er hatteeine kurze populäre Heilmittellehre, die von 1803—64 in 11 Auflagen erschienund in verschiedene Sprachen übersetzt wurde, verfasst.
Smejew, pag. 131. 0. Petersen (St. Pbg.).
Kammermeister, s. C amerarius , Bd. I, pag. 648.
*Kane, Sir Robert John K. (s. Bd. III, pag. 441), geb. zu Dublin24. Sept. 1810, ist nicht gestorben, sondern, nachsteh. Quelle zu Folge, nocham Leben. Er ist Commissioner of National Education und ein Justice of the Peace.
Sir C. A. Cameron, pag. 607. Red.
* Kappesser, Otto K., zu Darmstadt, geb. zu Jugenheim 4. Juni 1830,studirte in Giessen, Heidelberg, Prag, Wien, Paris, wurde 1853 mit derDiss.:„Fremde Körper in den Luftwegen" in Giessen promovirt, ist seit 1853 Militär-arzt, jetzt Oberstabs- und Divisionsarzt der grosshzgl. hess. (25.) Division. Liter.Arbeiten: „Sicherheitsofenklappe gegen Erstickungsgefahr" (Grossh. hess. Gewerbe-blatt, 1877) — „Desgl." (gegen die Polemik von Prof. M eidinger) — „Beweis, dassOfen und Schornstein der einzig wahre Ventilator im deutschen Hause" (Ib.1878) -— „Method. Schmierseifeeinreibung gegen chron. Lymphdrüsenleiden"(Berliner klin. Wochenschr. , 1878) — „Method. Schmierseifeeinreibung gegenScrophulose und Tuberkulose" (Berliner klin. Wochenschr., 1882) — „Ol. Terebint.gegen Group und Diphtherie und gepulverte Pflanzenkohle als Antisepticum"(Centralbl. f. klin. Med., 1887). Red.
Karpinski, Nikon K., geb. im Kosakendorf Denisovka, lernte Med. imPetersburger General-Hospital 1773—76 und darauf in Strassburg, worauf er1780 Prof. der Anat. bei der Akad. der Künste zu Petersburg wurde, und von1784—99 auch an der med.-chir. Akademie lehrte, als Prof. der Anat., Physiol.,Chir. und Mat. med. Von 1805—10 (wo er starb) war er General-Stabsdoctorund Chef des Militär-Medicinalwesens. Arbeiten : „Cursus der chirurg. Verbände"(Ptbg. 1776) — „De impedimentis in lithotomia occurrentibus quibus acceditsingularibus vesicae urinariae observatis" (Diss. Strassb. 1781) — „Pharma-copoea Eossica" (1798). 1809 veranlasste er den Druck des „ersten" Verzeich-nisses sämmtlicher Aerzte Russlands, welches seither jährlich erscheint.
Smejew, pag. 138. 0. Petersen (St. Pbg.).