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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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ZABDA. ZAWABYKIN.

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Zarda, Adalbert Vincenz Z., geb. zu Smidar in Böhmen 16. Aug.1755, studirte und promovirte 1782 in Prag mit derDiss. . . . sistens phar-maca vegetabilia juxta pharmacopoeam austriaca-provincialem", wurde 179-Prof. der med. Polizei und Geburtsb. an der Universität daselbst, war Directordes dortigen Rettungs-Institutes für Verunglückte und starb 16. Juli 1811. Z. istVerf. einiger brauchbarer populär-med. Schriften, wie: Von dem Nutzen, überdie Rettungsmittel in plötzlichen Lebensgefahren Nichtärzten Unterricht zugeben" (Prag 1792)Ist es zweckmässig und zulässig, die angehenden Land-seelsorger in einer eingeschränkten Volksarzneykunde zu unterrichten?"(Ib. 1793)Alphabetisches Taschenbuch der hauptsächlichsten Rettungsmittelfür todtscheinende Menschen" (Ib. 1796).

Biogr. med. VII, pag. 524. Dict. hist. IV, pag. 429. P gl.

*Zarewicz, Alexander Z., geb. 1843 in Krakau, studirte in seinerGeburtsstadt Med., wurde dort 1868 Doctor, widmete sich dem Specialstudiumder Syphilis und der Hautkrankheiten und leitet gegenwärtig als Primarius dieAbtheilung für die genannten Krankheiten im Krakauer allgem. Krankenhause.Seit 1869 veröffentlichte er im Przeglad lekarski viele lesenswerthe Arbeiten ausdem Gebiete der Syphilidologie. K. & P.

*Zaufal, Emanuel Z., zu Prag, geb. zu Puschwitz in Deutsch-Böhmen12. Juli 1833, studirte auf der k. k. med.-chir. Josephs Akademie in Wien, warals Otiater Schüler von v. Troeltsch , wurde 1863- zum Dr. med. promovirt, istseit 1869 Docent, seit 1873 a. o. Prof. der Ohrenheilk. an der deutschen Uni-versität in Prag. Literar. Arbeiten:Ueber das Vorkommen seröser Flüssig-keiten in der Paukenhöhle" (Archiv f. Ohrenheilk.) Ueber traumatische Ver-letzungen des Trommelfells" (Ib., N. F., I u. II) Ueber die Lntersuchungdes Nasenrachenraums von der Nase aus, bes. mit trichterförmigen Spiegeln"(Ib. XII)Die Plica salpingo-pharyngea " (Ib. XXV)Allgem. Verwend-barkeit der kalten Drahtschlinge zur Operation der Nasenpolypen etc." (Prag).Er begründete durch Errichtung der ersten otiatrisehen öffentlichen Klinik dieOtiatrik als Speeialfach an der Prager Universität. Red

Zawadzki, Stanislaus Z. (genannt Picus), in der ersten Hälfte des16. Jahrh. zu Zawady geb., studirte in Krakau und, nachdem er dort Dr. phil.geworden, ging er ] 557 nach Italien, um Med. zu studiren. Als Dr. med. heim-gekehrt, bewarb er sich 1563 um eine Professur in Krakau, erregte viel Aufsehendurch seine Diss. pro loco:Conclusiones s. theoreses, suis illustratae adjec-tionibus", worin er niuthig und frei gegen den in der Med. herrschenden Aber-glauben und besonders gegen die Astrologie auftrat, verwickelte sich durch diesein eine erbitterte Fehde mit Felix Sierpski , dem damaligen Decan der med.Facultät, blieb jedoch Sieger und gelangte bald in der Facultät zu grossem Ansehen,welches er auch durch seine Gelehrsamkeit, seine aufgeklärten Ansichten und seineungewöhnliche Beredtsamkeit vollständig verdiente. 1567 war er Prokanzler, 1581und 1588 Rector, ausserdem wurde er später Rathsherr und schliesslich Bürger-meister von Krakau, wo in Folge seines Bemühens das älteste dortige Gymnasiumgegründet wurde. Sein Todesjahr ist nicht bekannt. K. & P.

Stanislaus Zawadzki Picus, als Sohn des Vorigen in Krakaugeb., studirte in seiner Geburtsstadt Med., wurde 1587 Baccal., 1588 Mag. inartibus, erhielt wahrscheinlich in Italien den Doctorhut, wurde 1610 mit derDiss. pro loco: Quaestio de febribus earumque curatione" in Krakau Prof. derMed., starb aber schon im darauf folgenden Jahre eines frühen Todes.

K. & P.

*Zawarykin, Theodor Z., geb. den 8. 20. Febr. 1835 zu St. Petersburg,studirte an der med. Akademie daselbst und wurde 1862 Dr. med. (Schüler vonSsetschenow ) , worauf er sein Studium in Deutschland fortsetzte ( Helsihot.tz,