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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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ZAWARYKIN. ZECCHINELLI.

Ludwig ). Seit 1869 ist er Prof. der Histologie und Embryologie an der med.Akad. zu St. Petersburg. Arbeiten:Zur Anatomie der Niere" (gemeinsam mitC. Ludwig ; Sitzgsber. der k. k. Akad. Wien, XLVIII) TJeber Fettresorption imDünndarm " (PflüEGER's Archiv, XXXI). 0 Pet ersen (St. Pbg.).

*Zdekauer , Nicolaus Theodor Z., zu St. Petersburg, geb. zu Swea-borg, 17. März 1815, studirte von 183339 auf der med.-chir. Akademie inSt. Petersburg, in Berlin und Wien unter Seidlitz, Romberg, Skoda, Roki-tansky , wurde 1838 Arzt i. Cl., 1842 zum Dr. med. promovirt mit der Diss.De scrophulosi", war von 184260 Prof. der allgem. Pathol. und Therapieund propädeut. Klinik, von 186064 Prof. der Hospital-Klinik an der med.-chir.Akad. in St. Petersburg, ist seit 1861 consult. Leibarzt des Kaisers und seit 1884Präsident des Medicinalrathes. Literar. Arbeiten:Klinischer Bericht von 1844bis 45"-Zur Diagnostik der Herzkrankheiten" (Beides in den Annalen dermed.-chir. Akad., 1845, russisch). Nach einer wissenschaftlichen Reise im Auslande,lieferte er den ersten russischen Bericht über Ventilation und Heizung der Hospitäler,sowie'über Drainage, die alsbald durch die Mitwirkung der Generale To dl ebenund Jewreinoff in der Akademie, in Palästen, Casernen, Hospitälern, Gebär-häusern und Theatern ihre Anwendung fand; ferner:Zur Therapie der Lungen-blutung" (Wiener med. Wochenschr., 1861)Bericht Uber eine Pockenepidemieim Zarsko Selo'schen Kreise" (1866, russisch)Galvanoplastische Behandlungder Aortenaneurysmen" (St. Petersb. med. Zeitschr., 1869, XVI)Ueber Fisch-gift" (Annalen der naturforsch. Gesellsch. St. Petersburg, 1875)Traitementprophylactique du choldra" (Comptes rendus des Brüsseler Congresses von 1876).Seit 1878 ist Z. Stifter und Präsident der Allerhöchst bestätigten RussischenGesellschaft zur Wahrung der Volksgesundheit und Mitglied der Hauptverwaltungder russ. Gesellschaft des rothen Kreuzes, seit deren Gründung. Ee( j

Zecchi (Zeechius), Giovanni Z., berühmter Arzt des 16. Jahrb.,geb. 1533 in Bologna, wurde 1560 Prof. der Med. an der Universität seinerVaterstadt und erfreute sich eines grossen Rufes. Auf Verwendung des CardinaisAlexander Peretti ging er als Lehrer am Colleg. di Sapienza nach Rom,kehrte aber 1586 zu grosser Freude seiner Landsleute wieder nach Bolognazurück, wo man inzwischen seine Stellung nicht wieder besetzt, auch seinGehalt ihm trotz seiner Abwesenheit unverkürzt weiter bewilligt hatte. Aufdringendes Bitten hoher Persönlichkeiten ging er 1583 wieder nach Rom zurück,erhielt dort den Bürgerbrief mit dem Titel eines Archiater, wurde Protomedicus desKirchenstaates und 1590, nach dem Tode von Papst Sixtus V., Arzt der Con-claven. Auch hatte er sich der Gunst des Nachfolgers des Vorigen, Clemens VIII.,zu erfreuen. Sein Tod erfolgte 2. Dec. 1601. Er war ein tüchtiger Praktikerund schrieb: De puerorum tuenda valetudine etc. Methodus ex Latinorum,Arabum, Graecorum placitis excerpta" (Wittenberg 1604)De laterali dolorecum febre putrida consilium" (Bologna 1613)De ratione purgandi prae-sertim, febres ex putrido ortas liumore a medicis hactenus in urbe servata"(Rom 1596)Consultationes medicinales, in quibus universa praxis medicaexaete pertractatur" (Rom 1599 ; 1601; Venedig 1617; Frankf. 1650; 1679) u. A.m.

Ercole Zecchi, Neffe des Vorigen, Dr. med. und Prof. an der Akad.von Bologna, veranstaltete eine Ausgabe der von seinem Oheim hinterlassenenSchriften. Z., der 10. Febr. 1622 in Bologna starb, ist weniger als Arzt, wiedurch sein bedeutendes poetisches Talent bekannt.

Biogr. med. VII, pag. 524. - Biogr. univers. XLV, pag. 424. Pgl.

ZeccMnelli, Giammaria Z., zu Padua, geb. 1776 zu Gran Torre beiPadua, studirte dort seit 1791, wurde 1795 Dr. med., prakticirte auch seit 1801daselbst, wurde Prof., Medico consulente di sanitä, Sanitäts-Inspector der Thermenvon Abano. Er schrieb:Ricerclie sull' indole e sulla cura della febbre