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6 (1888) Treiber - Zypen. Nachträge und Ergänzungen
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ZANDER. ZAPATA.

über den Zusammenhang von chronischer diffuser Nephritis und Hypertrophiedes linken Ventrikels". Er wurde 1880 Assistent und 1882 Prosector am anat.Institut zu Königsberg. Literar. Arbeiten:Epilept. Krämpfe hei periphererVagusreizung" (Centralbl. f. d. med. Wiss., 1878)Folgen der Vagusdurch-schneidung hei Vögeln" (Ib. 1879 und PFLUEGERS Archiv, XLIX) Fibromdes Herzens" (VlKCHOw's Archiv, LXXX)Morbus Brightii und Herzhyper-trophie" (Zeitschr. f. klin. Med , IV) Die frühesten Stadien der Nagelent-wicklung und ihre Beziehungen zu den Digitalnerven" (Archiv f. Anat. u.Physich, 1884)Lntersuchungen über den Verhornungsprocess" (Ib. 1886).

Red.

Zang, Christoph Bonifacius Z., zu Wien, geb. 1772 zu Fricken-hausen am Main im Württembergischen, studirte in Wien und wurde daselbstDr. chir., avancirte nach und nach zum k. k. Regimentsarzt, wurde 1806 nochProf. der Chir. und chir. Klinik an der med.-chir. Josephs-Akad., ord. Beisitzerder permanenten Militär-Sanitäts-Commission, 1812 k. k. Rath, Stabsfeldarzt undDr. med. honor. der Würzburger med. Facultät. Er gab in seiner ersten Schrift: Würdigung der von Hrn. Prof. Kern in Vorschlag gebrachten neuen Methode,Wunden zu heilen" (Wien 1810) eine gründliche Kritik der für und widerKern's einfache Behandlungsweise der Wunden erschienenen Schriften, sowie desganzen Verfahrens. Am Verdientesten aber machte er sich durch seineDar-stellung blutiger heilkünstlerischer Operationen, als Leitfaden zu seinen akad.Vorless. und für operat. Heilkünstler" (4 Thle., Wien 1813 21; 2. Aufl.1817, 18; 3. Aufl. 1823, 24; italien. von G. B. Manfredini , Modena 182023),die beste Operationslehre jener Zeit, ausgezeichnet durch Vollständigkeit, Deutlich-keit und richtige Ansichten. 1834 wurde Z. auf sein Ansuchen in den Ruhestandversetzt und starb zu Wien 10. Sept. 1835.

Sachs, Med. Almanach für 1837, pig. 28.Dict. hist. IV, pag. 429. Callisen,XXI, pag. 447; XXXIII, pag. 361. G.

Zannini, Paolo Z., geb. 21. Dec. 1781, Anfangs für den geistl. Standbestimmt, studirte erst später in Padua Med., erlangte eine Professur am Hosp.der Incurabeln daselbst und bekleidete zugleich die eigens für ihn geschaffeneStellung eines von der Regierung besoldeten öffentl. Anatomen, in der er bis zuseinem, 5. Mai 1843, erfolgten Tode verblieb. Er hinterliess folgende Arbeiten:Ueber spontane innere Aneurysmen" (italien. im Athenäum von Venedig, 1814)eine italien. Uebers. der patbol. Anat. von M. Baillie nach der 4. engl. Ausg.(1812)Ueber das beste Wiederbelebungsmittel von Ertrunkenen" (1831),,Beobachtt. über das schwefelsaure Chinin" (im Athenaeum Venet., I), fernereine grosse Reihe belletristischer, besonders biogr. Arbeiten.

Biogr. nnivers. XLY, pag. 384. Pgl-

Zanth. s. Zadig , Bd. VI, pag. 353.

Zapata, Giovanni Battista Z., geb. etwa 1520 in Rom von span.Eltern, studirte unter Hippol. Salviani besonders auch Botanik und Chemie,promovirte und prakticirte in Rom, woselbst er auch Vorlesungen über Med. hielt.Er widmete seine Thätigkeit besonders den Armen und kleinen Leuten und be-fleissigte sich in seiner Therapie eines höchst einfachen Verfahrens. Ruhe, gesundeErnährung und einige Pflanzendecocte waren meistens seine Verordnungen, mit denener grosse Erfolge erzielte. Auch veröffentlichte er eine höchst interessante und nament-lich wegen der Beschreibung der Zubereitung verschiedener Medicamente sehrwerthvolle Sammlung von Heilmitteln u. d. T.:Maravigliosi secreti di medicinao, cerugia", von der seine beiden Schüler Jos. Sciencia d'Arco und BernardPalmerio de Macerata eine neue vermehrte Ausgabe (Rom 1586; 3 weitereAuflagen erschienen Venedig 1595; 1618; 1677; latein. von David Splessius,Ulm 1696) veranstalteten. Z.'s Todesjahr ist unbekannt, doch lebte er noch 1586.

Biogr. univers. XLV, pag, 393. P gl.