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WEKNECK. — WERNHER.
er in der: „Aphorist. Betrachtung einiger ophthalmolog. Gegenstände" (Salzb.med.-chir. Ztg., 1823) von Untersuchh. über die Entwicklung der Linse und Linsen-kapsel berichtete, später (v. Ammon's Zeitschr., 1834, IV, Y) noch histolog.Details derselben beschrieb, Experimente über die Folgen der Verwundung desLinsensystems und über traumat. Erkrankungen des Auges überhaupt (Ib. 1835)anstellte, auch sich wiederholt: „ lieber die contagiöse Augenentzündung unter denösterr. Truppen" (Rust's Magaz., 1824) und: „Ueber Vorbeugung gegen ansteck.Augenblennorrhöen" (Gbaefe's u. Walther's Journ., 1825) in einem Send-schreiben an C. F. Graefe äusserte und an Cunier : „ Quelques considerationsdetachees sur VOphthalmie contagieuse" (Ann. med. de Gand, 1840) mittheilte.Er hatte ferner geschrieben: „Kurzgefasste Beiträge zur Kenntniss der Natur,der Entstehung . . . des Hospitalbrandes" (Salzb. 1840) — „Ueber die künstl.Mundwinkel- und Lippenbildung durch blutige Umschlagung der Mundhaut"(v. Graefe's u. v. Walther's Journ., 1830), machte Versuche mit dem Brom-Quecksilber, der Zinnober-Räucherungscur bei Syphilis, dem salzsaueren Golde, demPiperin beim Wechselfieber und beim Tripper, sowie den Wirkungen des Emetin,Strychnin, Strammonium, der Belladonna und des Hyoscyamus auf das Auge, letztereArbeiten in Clarus ' und Radius ' Beiträgen zur med. und chir. Klinik (1833, 34).
Callisen, XXI, pag. 46; XXXIII, pag. 273. G.
Wernekink, Friedrich Christian Gregor W., zu Münster, geb-daselbst 13. März 1798, besuchte von 1814 an die dortige Universität und dann diezu Göttingen und Giessen, wo er 1820 Dr. med. wurde. Er war Prosector amanat. Theater zu Giessen seit 1821, wurde 1824 Prof. e. o. der Med. und 1826Prof. ord. der Philosophie. Er starb 23. März 1835. Seine Schriften betreffenfast ausschliesslich mineralog. Gegenstände.
Scriba, ], pag. 452; II, pag. 793, Note. — Callisen, XXI, pag. 49; XXXIII,pag. 274. G.
Werner, Johann Wilhelm W., geb. zu Königsberg i. Pr. 2. Sept-1715, studirte in seiner Vaterstadt, sowie zu Berlin, Halle, Jena und Leipzig'promovirte 1739 in Halle mit der Diss. „De deglutitionis mechanismo", habili"tirte sich als Privatdocent an der Universität seines Geburtsortes und wurde 1741zum Prof. der Med. ernannt, in welcher Eigenschaft er bis zu seinem 28. Febr.1 762 erfolgten Ableben thätig war. Sein literar. Nachlass besteht aus einer Reihevon nicht bedeut. Dissertt. und akad. Programmen.
B o e r Ii e r, III, pag. 183. t — Baldinger, III, pag. 187. — Biogr. med. VII, pag. 495.
Pgl.
Werner, Paul Christian Friedrich W., geb. 1751 zu Meidingenbei Dresden, studirte in Dresden und Leipzig, wurde 1776 an letztgenannterUniversität Baccal. der Med. und Prosector am anat. Amphitheater, in welcherStellung er bis zu seinem, 10. Juni 1785, erfolgten Tode verblieb. Seine, anZahl nur kleinen Schriften, sind nicht ohne gewisses Interesse. Er publicirte:„Diss. observata quaedam in morbis et sectionibus cadaverum humanorum"(Leipz. 1776) — „Verniium intestinalium, praesertim taeniae humanae brevisexpositio" (Ib. 1782)— „Vasorum lacteorum atque lymphaticorum anatomico-physiologica descriptio" (Ib. 1784).
Dict. hist. IV, pag. 398. Pgl-
Wernher, Adolph W., zu Giessen, angesehener Chirurg, geb. 20. März1809 in Mainz, studirte von 1825 an in Giessen, Heidelberg, Berlin, Halle, wurdein Giessen 1832 zum Doctor promovirt, liess sich nach einem 2jähr. Aufenthaltin Paris und London, 1834 in Offenbach a. M. als Arzt nieder und erhielt da-selbst die Stelle eines Physicats-Wundarztes. Er wurde jedoch bereits 1835 zumProf. e. o. und zum Assistenzarzt der chirurg. Klinik in Giessen, die damals derLeitung des Prof. der Geburtsh. v. Ritgen unterstellt war, ernannt. W. war der