PUEHN. — DU PUI.
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ratim ti und Hess sich dann in seiner Vaterstadt nieder, wo er 24. Jan. 1793 alsStadtphysicus starb. Er schrieb noch: „Materia veneninaria regni vegetalis"(Leipz. 1785) — „Die Gifte des Mineralreichs" (Bayreuth 1796).
Biogr. méd. VI, pag. 511. F gl.
Pllgh, Benjamin P., lebte als Wundarzt zu Chelmsford (Grafsch. Essex)in der 2. Hälfte des vorigen Jahrh., war ein tüchtiger Geburtshelfer und empfahlin seiner Schrift: „Treatise of midwifery chiefly with regard to the operation etc."(Lond. 1748, 54) den Gebrauch der Zange in mehreren Fällen; auch äusserte ereigentümliche Grundsätze über künstliche Entbindung. Eine andere Schrift von P.ist betitelt: „Observations on the climate of Naples, Rome and Nice etc."(London 1784).
Diet. hist. Ill, pag. 763. Pgl.
Puglia, Alessandro P., zu Reggio d' Emilia, geb. daselbst 1802, warviele Jahre Primararzt des dortigen Hospitals, wurde 1846 Prof. der spec. Pathol,und med. Klinik und blieb es bis kurze Zeit vor seinem Tode, 23. Dec. 1880.Sein Werth ist nicht aus seinen Publicationen, deren Zahl gering ist, zu ermessen,sondern aus seiner Lehrgabe, mittelst deren er in mehr als 30 Jahren eine grosseMenge guter Aerzte ausbildete. Er schrieb einen Brief über die Entzündung,voraufgeschickt der 2. Aufl. von Luigi Emiliani's „Ricerche a stabilire le indi-cazioni curative pel trattamento delle malattie infiammatorie" (1833) — „Lezioniorali pel cholera-morbus etc." (1855) — „ Relazione. degli atti spettanti all'anno accademico 1873— 74" — „Sulla nécessita di studj speciali nella scuoladi clinica medica , etc." (1876); ausserdem Lobreden auf Ab. GiambattistaVentuki (1859), Gids. Generali (1862), Conte Giov. Pakadesi (1862), Leop.Nobili (1874) u. s. w.
Annali universali di med. e chir. CCLV, 1881, pag. 571. G.
Pugnet, Jean-François-Xavier P., geb. zu Lyon 16. Jan. 1765,studirte Anfangs Philosophie und war bereits 1788 Prof. der Philos., entschlosssich aber im Alter von 30 Jahren, hauptsächlich aus verschiedenen äusseren Gründen,zum Studium der Med., wurde Amanuensis von Petit , der sich seiner sehr annahmund auf dessen Veranlassung er die Universität von Montpellier bezog, schlugdann die militärische Laufbahn ein, begleitete als Militärarzt 1798 die französ.Expedition nach Syrien und Ober-Aegypten, leistete derselben vortreffliche Dienste,die ihm die Freundschaft und Protection des damaligen Generals Bonaparteverschafften, wurde nach seiner Rückkehr bei der Expedition nach den Antillenals Chef des Sanitätswesens auf St. Lucie angestellt und fungirte als solcher einJahr lang, lebte dann eine Zeit lang zu Lyon, wo er den Spitälern der Ehren-legion vorstand, erhielt 1804 von der Pariser Universität das med. Doctordiplom,war seit 1805 Oberarzt am Militärhospital zu Dünkirchen, zog sich aber 1822nach Biel in der Schweiz zurück und starb daselbst 24. Nov. 1846. P. hateinige vortreffliche epidemiologische Schriften verfasst: „Mém. sur les fièvrespestilentielles et pernicieuses du Levant avec un aperçu physique et médicaldu Sayd" (Lyon u. Paris 1802; italien. Florenz 1804) — „Mém. sur les fièvresde mauvais caractères du Levant et des Antilles etc." (Lyon u. Paris 1804;der 1. Theil ist eine verm. Aufl. der vorhergehenden Schrift, der 2. über St. Lucieund über die bösartigen Fieber der Antillen ganz neu). Ausserdem veröffentlichtesein Schwiegersohn Dr. C. A. Bloesch das in französischer Sprache von P. nieder-geschriebene Werk: Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Gebiete derprakt. Heilkunst" (Aarau 1837, 2 Bde. mit biogr. Vorberichte).
Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 24, 1846, II, pag. 846. — Erismann inRohlfs' Archiv f. med. Gesch. 1879, II, pag. 85—100; 192—215; 268—307. Pagel
Du Pui, Meinard Simon Du P., 1754 in Enkhuizen geb., studirtein Groningen unter Munniks, Campee und s'Graeüwex , wo er 1775 zum Dr. phil.