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PUCCINOTTI. — PUEHN.
20 Jahre lang gearbeitet, und ausserdem ist besonders sein: „Trattato di medi-cina legale" berühmt geworden. Ausserdem sind zu erwähnen: „Storia dettefebbri intermittent perniciose di Roma negli anni 1819, 1820 e 1821", welcheArbeit eine Fortsetzung der von T orti unvollendet gelassenen Abhandlung überdie perniciösen Fieber Roms ist — „Patologia induttiva proposta a niiovo or ganodélia scienza clínica" (1828) — „Trattato medico-legale sulleferite" (Bologna1830) — „Lezioni sulle malattie nervöse" — „Annotazioni cliniche sul colera"u. A. m., worunter auch die Uebersetzung der Werke A ketaeds '. Eine Gesammt-ausgabe der Werke P.'s erschien in Neapel 1858—63. Cantani,
Puche , Pierre-Paul P., zu Paris, geb. daselbst 1799, wurde 1823in Montpellier Doctor, war später Arzt des Hôp. du Midi (für Syphilitische) undInspecteur-adjoint der Mineralwässer von Paris. Seine Arbeiten betreifen fastausschliesslich die Syphilis und deren Behandlung ; er publicirte u. A. im Journ.des connaiss. méd.-prat. : „ IJhydrochlorate d'or et de soude" (1834) -— „Sur lebi-iodure de mercure, et sur Viodhydrargyrate de potassium contre la syphilis"(1838) — „De la non-transformation du calomel en sublimé corrosif dansl'estomac" (1840) — „Observations de syphilis déterminée par une piqûre desangsue". In derselben Zeitschrift befand sich von ihm auch ein Aufsatz: „Surle danger de cultiver des plantes vénéneuses dans les jardins" .
Sachaile, pag. 534. ■ G.
Puchelt, Friedrich August Benjamin P., zu Heidelberg, geb.27. April 1784 (oder 29. April 1783) zu Bornsdorf bei Luckau, studirte seit1804 in Leipzig, wurde 1811 daselbst Doctor und in demselben Jahre Privatdocent,errichtete 1812 eine Poliklinik, war Custos des gehler 'schen Theiles der Uni-versitäts-Bibliothek und Arzt der Armenanstalt, wurde 1815 zum a. o., 1820 zumord. Prof. der Pathol, und Ther. ernannt, 1824 als ord. Prof. der Pathol, undDirector der Poliklinik, sowie grossh. bad. Hofrath nach Heidelberg berufen. AusserDissertatt. (1811) und einem „Progr. exhibens febris notionem, febriumquedistinctionem" (1814, 4.) schrieb er: „Das Venensystem in seinen krankhaftenVerhältnissen dargestellt" (Leipz. 1818; holländ. Uebers. von J. H. L aarman,Amsterd. 1834) — „Beiträge zur Med. als Wissenschaft und Kunst" (Bd. I,Ib. 1823) — „De carditide infantum commentarius" (Ib. 1824) — „Das Systemder Medicin im Unterricht dargestellt u. s. w." (2 Thle. in 5 Bdn., Heidelberg1825—32 ; 2. Aufl. 1835) — „Die Lehre von der erhöhten Venosität, revidirtund vertheidigt" (Ib. 1833) — „Tabellar. Uebersicht der Zeichen, welche dasHerz darbietet u. s. w." (Ib. 1834, 1 Bog. gr. fol.; französ. Ib.) — „Die Haut-krankheiten in tabellar. Form" (Ib. 1836, 4.). In Jos. F rank's „Praxeos medicaeuniversae praecepta" bearbeitete er (Pars. III, Vol. II, Sect. 1): „Doctrina demorbis tubi intestinalis" (1841). Ausserdem veranstaltete er eine neue, fortgesetzteAusgabe von J. S. E bsch , „Literatur der Med." (Leipz. 1822), übersetzte C apfron's„Abhandl. von den Kinderkrankh." (Ib. 1821), war Mitherausgeber der Heidelbergerklin. Annalen seit 1825, in denen, ausser verschiedenen Aufsätzen, eine Reiheklinischer Berichte von ihm erschien und zu deren Ansehen er nicht unwesentlichbeitrug. Auch in den Heidelberger med. Annalen, F roriep's Notizen, S chmidt'sJahrbb. finden sich Aufsätze von ihm. Er starb als Geh. Hofrath (seit 1838)2. Juni 1856, nachdem er einige Jahre vor seinem Tode erblindet war, trotzdemaber noch Vorlesungen über Geschichte der Med. gehalten hatte; 1852 legte erseine Professur nieder. Er hatte es verstanden, zu einer Zeit, wo die Mittel derexacten Forschung in der Med. noch nicht zu Gebote standen, das Interesse seinerSchüler zu fesseln und dieselben in ihrem Wissen zu fördern.
Biogr. universelle. XXXIV, pag. 500. — v. Weech, II, pag. 146. — Ca Iiis en,XV, pag. 252; XXXI, pag. 317. G .
Puehn, Johann Georg P., geb. zu Kulmbach 14. April 1760, studirteund promovirte in Erlangen 1785 mit der Diss. „De venenis vegetabilibus gene-