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4 (1886) Lindsley - Revillon
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PEÜS. PUCCINOTTI.

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und obgleich er in guter Gesundheit und ohne Anlage zur Schwindsucht war,wurde er, nach einer beschwerlichen Reise in Unter-Aegypten, von derselben be-fallen, kehrte todtkrank nach Paris zurück, um daselbst 12. Jan. 1850 zu sterben.

Archives génér. de med. 4. Série, T. XXII, 1850, pag. 251. G.

Pruys van der Hoeven, s. H oeven , Cornelis Pruys van der H.,Bd. III, pag. 234.

Psellus, Michael P., im J. 1020 geb., lebte unter C o n st an tinu s IX.(M o n o m a c h u s) und C o n s t a n t i n u s X. (Dukas) am Hofe zu Constantinopelin sehr einflussreicher Stellung ; er war Polyhistor und hat sich um die Bildungs-anstalten im griechischen Reiche sehr verdient gemacht, fiel aber unter N i k e-phorus Botoniates in Ungnade und endete im Anfange des 12. Jahrh.(nach 1105) im Kloster. Von seinen, oder doch den ihm zugeschriebenen, die Heil-kunde ganz oder theilweise betreffenden Schriften sind zu nennen: n \it)oiG /.otkix7ravT07ra07¡", eine grossartige Encyklopädie, mit der Religionslehre beginnend undder Kochkunst schliessend (griechisch - lateinisch in Fabricius , Bibl. graec. V,pag. 51 ff.)Ilspi StacTT];" (über Nahrungsmittel; griech.-lat. in Idelee , Phys.et med. graeci minores, II, pag. 257; lat. Uebers. Erfurt 1499; Basel 1529)Fkpl X'/frwv óuváfAEwv", (über die Heilkräfte der Steine, griech.-lat. Leyden 1745und griech. bei Ideler , 1. c. I, pag. 245; diese Schrift wird auch dem älteren,in der 2. Hälfte des 9. Jahrh. ebenfalls in Constantinopel lebenden M. Pselluszugeschrieben)1 kpl évspysía; ^ataóvwv", (über die Macht der Geister, griech.-lat. Pavia 1615; Kiel 1688; neuerlichst von Boissonade , Nürnb. 1838 heraus-gegeben) ,,IIóv7¡f/.a Eocrpowv xptafov.ixpojv", ein medicinisches Lehrgedichtin 1373 Versen (bei Boissonade , Anécdota graeca. Paris 1829, I, pag. 175, undbei Ideler , 1. c. I, pag. 203) ,, 1 1 epl jtasvöv óvoy.á twv töv sv voamafftv", einmedicinisches Lexikon (bei Boissonade 1. e. I, pag. 233) ,, I lspl XoÚTpou", überBaden (bei Ideler 1. c. II, pag. 193).

Leo Allatius, De Psellis et eorum scriptis. Rom 1624 (abgedr. bei Fabricius1. c. Tom. V). A

Psilander, Frederik Christopher P., geb. in Upland 1785, pro-movirte in Upsala 1810, nahm als Regimentsarzt in der schwed. Armee an denFeldzügen in Deutschland 181314 und in Norwegen 1815 Theil, wurde Brigade-arzt 1819 und starb an der Cholera in Alingsás 1834. Unter seinen Schriftenmögen hier genannt werden:Handbok öfver arméens helsovcird" (Gothenburg1832)Husmedicin eller underrättelser om de ßeste i Sverige f'&rekommandesjufcdomar" (Jönköping 1833)TJnderrättelse om venerislca sjukdomar ochdess botande utan mercur" (Ib. 1833).

Sacklén, II, 1, pag. 214; III, pag. 210. Hedenius.

Puccinotti, Francesco P., geb. 1794 in Urbino, studirte Med. in Rom,wo er 1876 zum Doctor promo virt wurde, stellte Beobachtungen über die imLatium und in Campanien 1817 herrschende Flecktyphus-Epidemie an und wagtees bereits 1819 mit seiner eleganten Feder das damals in Italien herrschendeRASORi 'sche System gründlich und lebhaft anzugreifen. Inzwischen war er alsArzt in verschiedenen Städtchen thätig und machte sich zugleich einen immergrösseren Namen als med. Schriftsteller. Im J. 1827 wurde er Prof. der spec.Pathol, und der gerichtl. Med. an der Universität Macerata, welche Stelle er 1831,nach der von den österr. Truppen bezwungenen Revolution der päpstlichen Staaten,verlor; doch berief ihn Leopold II. von Toscana 1838 als Prof. der gerichtl.Med. nach Pisa, wo er dann auch die Lehrkanzel der med. Klinik übernahm, undvon wo er endlich 1859 als Prof. der Geschichte der Med. nach Florenz ging.In seinem Leben waren ihm viele Auszeichnungen zu Theil geworden ; auch wurdoer zum Senator des italien. Königreichs ernannt. Er starb 9. Oct. 1872 in Florenz.8ein Hauptwerk ist seine:Istoria della medicina 11 (3 Bde.), an welcher er