NEEDHAM. — NEERGAARD.
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Needham, Walter X., Zeitgenosse des Vorigen, hatte gleichfalls in Oxfordstudirt und prakticirte in London, wo er Arzt am Sutton-Hospital, sowie Mitglieddes Royal Coll. of Phys. war und 16. April 1691 starb. Er ist bemerkeuswerthals Verf. einer guten Abhandlung über Entwicklungsgeschichte, betitelt: „ Disqui-sitio anatómica de formato foetu" (London 1667 ; Amsterdam 1668). Ausserdemschrieb er verschiedene Aufsätze in den Transactions of the Royal Society, derenMitglied er seit 1667 gewesen war.
Dechambre, 2. Série, XII, pag. 55. Pgl-
Neeff, Christian Ernst N., geb. zu Frankfurt a M. 23. Aug. 1782,gest. daselbst 15. Juli 1849, studirte seit 1800 zuerst Theologie, dann ebenda,in Marburg, Göttingen und Wurzburg Medicin, promovirte 1808 in Erlangenmit der Diss.: „De usu medico metallorum regulinorum", wurde 1809 indie Zahl der Frankfurter Aerzte aufgenommen und bei der Stiftung der medic.Specialschule durch den Fürsten Primas (4. Nov. 1812) zum Prof. der allgem.und spec. Pathologie ernannt. Bekanntlich hat diese Sehule nur 1 Jahr bestandenund ist gleichzeitig mit dem Grossherzogthum Frankfurt verschwunden. Im Spät-herbst 1813 war N. bei den in Frankfurt errichteten Militärlazarethen thätig,wurde 1814 zum Physicus extraord., 1818 zum Laudphysicus ernannt, 1815wurde er auch Arzt am Senckenbergischen Biirger-Hospital und Stiftsarzt. SeineStelle als Hospitalarzt legte er 1846 wegen Kränklichkeit nieder. Als 1824 derphysikalische Verein gegründet wurde, war er unter den Mitstiftern ; er hat mitwenigen Unterbrechungen dem Vorstande bis an sein Lebensende angehört. Auf demGebiete der Physik und speciell des Elektromagnetismus hat N. seit 1820 Arbeitengeliefert, welche seinem Kamen dauerndes Andenken sichern. Auf der Natur-forscher-Versammlung in Bonn 1835 zeigte er sein „Blitzrad", in Freiburg 1838seinen neuen Elektromotor vor. 1845 und 46 beschäftigte N. sich mit Unter-suchungen über das Verhältniss der elektrischen Polarität zu Lieht und Wärme.Sein Vermögen hat er dem Senckenbergischen med. Institut vermacht.
Poggendorff, Handwörterbuch. — Stricker im Jahresber. des physik. Vereins.
1881 -2 und in der Allgem. Deutschen Biogr. w e * • i
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*Neelsen, Friedrich Karl Adolph N., zu Dresden, geb. 29. März1854 in Uetersen, Kreis Pinneberg in Holstein, studirte in Leipzig, wo er besondersSchüler von E. Wagner war, promovirte 1876, war von 1876—78 Assistent ampatholog. Institut zu Leipzig, 1878—85 Assistent am patholog. Institut zu Rostock,seit 1884 a. o. Prof. daselbst und ist seit 1885 Prosector am Stadtkrankenhausein Dresden. Literar. Arbeiten: „Studien über die blaue Milch, Habilitations-schrift" (Breslau 1880) — „Untersuchungen Uber Keratoplastik (mit AngeluCCi)(Klin. Monatsbl. f. Augenheilk., 1880) — „ Der Endothelkrebs" (Deutsches Archivf. klin. Med., XXXI.,) — „Elephantiasis congenita" (Berliner klin. Wochenschr.1882) — „Septicämie und Pyämie" (Vortrag auf dem XIII. Chirurgen-Congress).Diverse kleinere Abhandlungen. Auch gab er heraus Pekl's „Lehrbuch der allge-meinen Pathologie" (2. Aufl. Stuttgart 1886). Red.
Neergaard, Jens Veibel N., zu Kopenhagen, vergleichender Auatom,war 3. Juli 1776 zu Juellinge auf Seeland geb., studirte von 1794 an zu Kopen-hagen, auf der Universität die Rechtswissenschaft, sowie auf der Veterinärschule, warvon 1801—3 Lehrer bei derselben, ging dann nach Göttingen, wo er mit der Diss.„Disquisitio an verum organorum digestioni inservientium discrimen interanimalia herbívora, Carnivora et omnívora reperiatur" Doctor wurde, besuchtedarauf Berlin und Oesterreich, war nach seiner Rückkehr Cornet in einem Reiter-Reg.(1808), dann Ober-Kriegs-Commissär für das Remontewesen und wurde 1822 zumGeneral-Kriegs-Commissär ernannt. Von seinen sehr zahlreichen Arbeiten führenwir an: „Jagttagelser over en Sygdom lig Kokopper, so i .. . 1801 grasseredemellem Hollaenderquaeget og Malkepigerne paa Ghristiansdal i Fyen" (Bibl.