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4 (1886) Lindsley - Revillon
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NEERGAARD. NEFF.

for Physik, Med. og Oec. 1801) Vergleich. Anat. und Fhys. der Verdauungs-werkzeuge der Säugethiere und der Vögel u. s. w. " (Berlin 1806; neue Aufl.1815)Beiträge zur vergleich. Anat., Thierarzneik. und Naturgeschichte"(Göttingen 1807)Vergleich. Anat. und Phys. der Zähne der ¡Säugethiereüberhaupt, und besonders des Menschen und der Pferde" (Kopenh. 1815)Naturbeschreibung der Zähne des Pferdes u. s. w." (Ebenda 1816, 4., mit18 Kpf.)Udsigt over Menneskelivets forskjellige Epocher, fornemmelig

1 psychisk Henseende " (Ib. 1826)Om Phrenologien eller den saakaldteGallske Hjerne- og H jerneorganlaere etc." (Ib. 1827)Bidrag til Phreno-logien nyeste Historie in Danmark etc." (Ib. 1827) und weitere zahlreicheSchriften über Thierarzneikunde, Pferdezucht, Landwirthschaft und andere sehrverschiedenartige Gegenstände.

E r s 1e w, II, pag. 434; Supplem. II, pag. 525. Schrader-Hering, pag.296.Call i s en, XIII, pag. 448; XXXI, pag. 18. G.

Nees von Eseiibeck, Christian Gottfried N., besonders als Botanikerverdienstvoller Naturforscher, geb. 14. Febr. 1776 auf dem Bergschlosse Reichen-berg bei Erbach im Odenwalde, studirte seit 1796 in Jena Med. und Natur-wissensch., liess sich 1799 als Arzt in Erbach nieder, gab aber 1802 die Praxisauf, um in ländlicher Ruhe auf dem Landgute Siekershausen bei Kissingen seinennaturwissensch. Studien zu leben. Da er in den Kriegsjahren seines Vermögensverlustig gegangen war, so folgte er 1817 einem Rufe als Prof. der Botanik undDirector des botan. Gartens nach Erlangen, siedelte 1818 in gleicher Eigenschaftnach Bonn über, wo er das naturwissensch. Seminar errichtete und dirigirte, wurdein demselben Jahre Präsident der k. k. Leopold. Akad. der Naturf., welches Amter eine ganze Reihe von Jahren bekleidete und übernahm 1830 die ord. Professurder Botanik und Direction des bot. Gartens in Breslau, wo er bis 1848 thätigwar. In diesem Jahre wandte er sich nach Berlin, betheiligte sieh an der polit.Bewegung, wurde in Folge dessen 1849 ausgewiesen, 1851 suspendirt, 1852 seinesAmtes entsetzt und zog sich nach Breslau zurück, wo er in ärmlichen Verhält-nissen 16. März 1858 starb. N. hat besonders auf dem Gebiete der Pflanzenkunde,sowie in der Systematik der Kryptogamen Ausgezeichnetes geleistet. Auch alsZoolog war er nicht unbedeutend. In theoret. Beziehung huldigte er naturphilo-sophischen Anschauungen. Von seinen zahlreichen Schriften führen wir an :DieAlgen des süssen Wassers nach ihren Entwicklungsstufen dargestellt" (Bam-berg 1814)De Cinnamomo disputatio" (Bonn 1823)Die Entwicklung derPflanzensubstanz" (Erlangen 1819)Handbuch der Botanik" (Nürnberg182021, 2 Bde.)Das System der Pilze und Schwämme" (Würzburg 1816)Hymenopterorum ichneumonibus affinium monographiae" (Stuttgart 1834,

2 Bde.) Die allgem. Formenlehre der Natur" (Breslau 1852).

Biogr. med. YI, pag 322. Meyer's Convers.-Lexikon. 3. Aufl., XI, pag. 974.Ca 11 is en, XIII, pag. 450; XXXI, pag. 19. Pgl.

Nees von Esenbeck, Theodor Friedrich Ludwig N., jüngererBruder des Vorigen, geb. 26. Juli 1787 zu Erbach, war anfänglich Apotheker,wurde Dr. phil. et med., 1817 Inspector des botan. Gartens in Leyden und 1833Prof. der Pharmacie in Bonn, starb aber bereits 12. Dec. 1837 zu Hyères. Vonseinen Schriften führen wir hier nur an:De muscorum propagatione" (Bonn1820)Plantae medicinales " (Düsseldorf 182131)TJeber die künstlicheFärbung der rothen Weine" (Ebenda 1829)Handb. der med.-pliarmaceut.Botanik" (3 Thle., Ebenda 183033). Andere, rein botanische, theilwei.-e sehrumfassende Werke übergehen wir.

Nouv. biogr génér. XXXVII, pag. 610. G.

Nefe, s. Naeve, Neeff, Neff.

Neff, Johann Baptist N., geb. zu Schorn, studirte zu Ingolstadt, woer 1711 das Doctorat der Med. erlangte. Im J. 1716 wurde er daselbst zum