LAVACHEKIE. — LAVAÜGÜION. 629
1843) — „De la tenotomie appliquee au traitement des luxations et desfractures" (Ibid. 1843) — „De la gangrene de la bouche, avec necrose desos maxillaires" (Paris). Mehrere seiner Abhandlungen befinden sich in den Denk-schriften der Belgischen Akademie der Medicin, deren Mitglied er war.
Biographie generale des Beiges, pag. 125. — Querard, La litterature franraise.IV, pag. 648. , (j
Lavagna, Francesco L., zu Porto-Maurizio, war am 23. Januar 1785zu Caneto in der piemontesischen Provinz Oneglia als Sohn eines Arztes geboren,studirte von 1804 an in Genua und wurde 1808 mit der Diss. „De medicaelectricitate" Doctor. Nachdem er in Pavia die Theorie und Praxis des „Con-trostimolo" studirt hatte, publicirte er: „Annotazioni critiche sopra i rimedicontrostimolanti" (Genua 1809; 1818; auch in „Collezione di memorie di medi-cina" der Societä filomatica zu Neapel, 1819), in welcher Schrift Prof. Fattoridie Basis eines neuen medicinischen Systems erblicken wollte. 1810 kehrte er zuweiteren Studien nach Pavia zurück und begann an seinen „Esperienze e riflessionisopra la carie dei denti umani, coli' aggiunta di un nuovo saggio sulla ripro-duzione dei denti negli animali rosicanti" (Genua 1812) zu arbeiten, trat 1813als Arzt in die französische Armee ein, machte die Feldzüge in Deutschland mit,besuchte 1814 Paris, Hess sich 1815 als Arzt in Porto-Maurizio nieder undpublicirte in Brugnatelli's Giornale di fisica (1817): „Esperienze e riflessionisopra il sangue menstruo" und weiterhin: „Sulla cura delle puerpere letargiche"(Repertorio med.-chir, 1821) — „Osservazioni pratiche sull' eficacia delVammoniaca nell' amenorea" (Annali universali, 1823) und mehrfache casuistischeMittheilungen in dieser Zeitschrift (1832, 33), sowie im Bulletino della soc. med.-chir. di Bologna (1835, 39), ferner: „Osservazioni per servire alla storia deicholera etc." (Genua 1836) und: „Esperienze ed osservazioni per determinareVazione, gli effetli e l'uso delV oppio nell' umano sistema" (Ibid.) u. s. w.
Cantu, pag. 267. — Calliseu, XI, pag. 143; XXIX, pag. 472. G.
Lavater, berühmte Züricher Familie, aus der auch mehrere Aerzte hervor-gegangen sind. — Heinrich L., 1569 in Zürich geboren, studirte Medicin aufverschiedenen deutschen und italienischen Universitäten, wurde Professor derPhysik und Mathematik in seiner Geburtsstadt, begleitete 1595 als Arzt dievon der Schweiz an Henri IV. geschickte Deputation und starb 1623. Er schriebeine: „Defensio medicorum galenicorum adversvs calumnias Angeli Sala"(Zürich 1610, 4.) — „Epitome philosophiae naturalis" (Ibid. 1621, 4.). —Sein Sohn Johann Heinrich L., geboren 1611, gestorben 1691, war auchder Nachfolger auf seinem Lehrstuhl, veröffentlichte 1667 eine Analyse von Thermal-wasser, 1668 ein Reglement gegen die Pest und die Schrift: „De Ivrepoirast-( ttoXy ], seu intestinorum compressione" (Basel 1672, 4.), betreffend einen Scrotal-bruch mit dem Colon als Inhalt. — Ein anderer Johann Heinrich L. war alsein Sohn des als Physiognomiker berühmten Pfarrers Johann Kaspar (geboren1741, gestorben 1801) in Zürich am 21. Mai 1768 geboren, studirte inGöttingen, wurde daselbst 1789 mit der Diss. „Observationes de statu hodiernoartis medicae" Doctor , prakticirte darauf in Zürich und machte sich besondersum die Einführung der Vaccination verdient. Er schrieb: „Anleitung zur ana-tomischen Kenntniss des menschlichen Körpers für Zeichner und Bildhauer"(Zürich 1796; französ. Uebers. von Gadthier de la Peyronie , Paris 1797) —„ Abhandlung über die Milchblattern oder die sogenannten Kuhpocken u. s. w."(Ebenda 1800; 1801). Er starb am 20. Mai 1819.
Biogr. med. V, pag. 545. — Dict. liist. III, pag. 411. — Dechambre, 2. SerieII, pag. 55. G
Lavauguion, de L., Arzt in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts,ist nur bemerkenswert!! als Verfasser eines zur Zeit beliebten, übrigens, wieDezeimeris (s . unten) gezeigt hat, nach den berühmten, von Dionis im Jardin du