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3 (1886) Haab - Lindsley
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KLUG. KLUGE.

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movirt, war von 187177 Assistent an dem physiologischen Institut in Budapestmit Ausnahme des Sommersemesters 1876, das er in Leipzig bei C. Lddwig zu-brachte. 1878 wurde er zum a. o. Professor der Physiologie in Budapest, 1879zum ordentlichen Professor desselben Faches in Klausenburg ernannt. Unterseinen 27 theils ungarisch, theils deutsch erschienenen Arbeiten heben wir hervor:Leber die Wärmeleitung der Haut" (Zeitschr. f. Biologie, Bd. X)Physi-kalische Untersuchungen über den tympanitischen und nichttympanitischenPercussionsschall" (virchow 's Archiv, Bd. LXI) TJeber Farbenempfindungenbei indirectem Sehen" (Archiv für Ophthalmologie, Bd. XXI)Zur Theoriedes Blutstromes in der Art. coron. cordis" (Centralblatt d. med. Wissensch.,1876) Der tympanitische Percussionsschall und sein Flummenbild" (Allgem.med. Central-Ztg., 1876)Zur Physiologie des Temperatursinnes" (Arbeitenaus der physiol. Anstalt zu Leipzig, XI. Jahrg.)Zur Physiologie des Raum-sinnes der oberen Extremitäten (Archiv für Anatomie und Physiologie, 1877)Untersuchungen über die Diathermansie der Augenmedien" (Daselbst 1878) Verhalten des Sehpurpurs gegen dunkle Wärmestrahlen" (Brief!. Mittheil, anW. Kühne in dessen Untersuchungen, Bd. III, 1880). G g^heuthauer

Kluge, Karl Alexander Ferdinand K., zu Berlin, war am 9. Sep-tember 1782 zu Straussberg in der Mittelmark, als Sohn des dortigen StadtchirurgusJohann Georg Friedrich K. geboren, wurde 1800 als Zögling in die med.-chirurg. Pepiniere aufgenommen und bei dem Collegium med.-Chirurg, inscribirt.Nach mehr als 4jährigem Studium 1804 als Uuter-Chirurgus in Berlin angestellt,wurde er 1806 auf der Universität Erfurt mit der Uiss.:De iridis motu" zumDoctor promovirt und 1807 zum Ober-Chirurgus bei dem Hofstaate des Kronprinzen(späteren Königs Friedrich Wilhelm IV.) befördert, dem er in Memel undKönigsberg am Krankenbett Dienste leisten konnte. 1809 zum Ober-Chirurgus beider med.-chirurg. Pepiniere berufen und 1811 zum Stabs-Chirurgus ernannt, trater, nachdem ihm 1812 die Anwartschaft auf die Stelle des bejahrten Professorsder Chirurgie bei der med.-chirurg. Akademie, Mursinna , ertheilt worden war,eine wissenschaftliche Reise durch Deutschland, Italien etc. an, wurde 1814 zumProf. e. o. bei der genannten Anstalt ernannt und ihm die Stelle als 2. Directorder chirurgischen Station und der Entbindungsanstalt im Charite-Krankenhauseübertragen, welche Stellungen er bis zu seinem Lebensende innegehabt hat. Seineerste Schrift: Versuch einer Darstellung des animalischen Magnetismus alsHeilmittel" (1811; 2. Aufl. 1815; 3. Aufl. 1819; in's Holländische, Schwedische,Dänische, Russische, 181218, übersetzt) behandelte den damals alle Weltinteressirenden Gegenstand mit grosser Sorgfalt und mit eingehender Benutzungder gesammten einschlägigen Literatur. 1821 wurde er zum Prof. ord. bei dermed.-chirurg. Militärakademie und zum Prof. e. o. in der med. Facultät der BerlinerUniversität, 1825 zum Medicinalrath bei dem erweiterten Medicinal-Collegium derProvinz Brandenburg, 1828 zum Geb. Medicinalrath ernannt und ihm in demselbenJahre auch die Direction des Charite - Krankenhauses übertragen, die er bis zuseinem Tode geführt hat. 1829 wurde er zum Mitgliede der wissenschaftlichenDeputation für das Medicinalwesen ernannt und schied damit aus dem Medicinal-Collegium aus. Seine literarischen Publicationen aus dem Gebiete der Chirurgieund Geburtshilfe sind weder umfangreich, noch zahlreich und befinden sichgrösstentheils in Zeitschriften ( Hufeland's," Graefe's und Walther's Journal,Rust's Magazin, Froriep's Notizen, Preuss. Vereinszeitung u. s. w.), darunterauchBerichte über die Vorgänge in der Berliner Charite - Gebäranstalt"(182427); einzelne sind aber auch besonders erschienen, z. B.Apparatusdeligationis" (Edit. 2, 1831, fol.) undRegulativ für die Anfertigung der ein-fachen chirurgischen Verbände" (2. Aufl. 1831). Ausserdem aber hat er grosseVerdienste sich um die Herausgabe mehrerer Werke erworben, die er zwar nicht selbstgeschrieben hat, aber für welche die Vorarbeiten und die Sammlung des Materials

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