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3 (1886) Haab - Lindsley
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KLOSS. KLUG.

movirte daselbst 1838 mit der:Diss. sistens casum rariorem ovarii puellaenovem annorum, crines, concrementa et dentes continentis u . Nach einem Auf-enthalt in Paris wurde er 1838 unter die Zahl der Frankfurter Aerzte aufgenommen,1847 Physicus und 1863 Physicus primarius. Seine Arbeiten sind:Grundzügeder jetzt herrschenden Ansichten in der physiologischen und pathologischenChemie" (Archiv für physiologische Heilkunde, 1844, III. Bd.)Ueber Para-siten in der Niere vom Helix" (Abhandlungen der Scnckenbergischen natur-forsch. Ges., 185455, I. Bd.)Der Parasitismus in der Natur" (Frank-furter Museum, 1856)Ueber die Bedeutung der niedrigsten Lebensformenin dem Haushalte der Natur" (Bericht der Senckenb. naturf. Ges. f. 186869).

W. Stricker.

Klotz, Ernst K., geboren am 13. Februar 1802 zu Dohna, widmetesich schon sehr früh der Irrenheilkunde. Mit 24 Jahren bereits war er Assistenz-arzt an der Privat-Irrenanstalt des Dr. Pienitz bei Dresden, wurde 1827 zu Leipzigmit der Diss.De vesaniae prognosi" Doctor und 3 Jahre darauf Hausarzt undzweiter Arzt der Irrenanstalt Sonnenstein bei Pirna, als welcher er daselbst bis zuseinem am 2. Januar 1867 erfolgten Tode verblieb.

Allgem. Zeitschr für Psychiatrie. XXIV, pag. 407. Arndt.

* Klotz, Hermann K., wurde im Ober - Iunthale am 4. Juli 1846geboren, studirte in Innsbruck (zuerst Philosophie), München, Wien, wo er besondersBillhoth hörte und 1871 zur Promotion gelangte. Bis 1875- mit Unter-brechungen durch Reisen in seinem Heimathsorte Iuziug praktisch thätig,siedelte er 1875 nach Wien über und wirkte von 18761880 als Assistent anBillroth's Klinik. Im letztgenannten Jahre habilitirte er sich in Innsbruck fürGynäkologie. Ausser einer Monographie:Gynäkologische Studien" (Wien 1879)hat er in v. Langenbeck's Archiv (XXIV, XXV) und in der Wiener med. Wochen-schrift 1878, 1882, 1883 verschiedene Fragen bearbeitet. Wernich.

Klug, Johann Christoph Friedrich K., zu Berlin, ein als Ento-mologe bedeutender Medicinalbeamter, war daselbst am 5. Mai 1775 geboren,studirte, nachdem er einen anatomischen Cursus bei dein Collegium medicum durch-gemacht, von 1795 an in Halle und wurde daselbst 1797 Doctor mit der Diss.:Dehistoria instrumentorum ad polyporum exstirpationem, eorumque usus chirur-gicus", liess sich 1798 in Berlin als Arzt nieder und hielt Vorlesungen, nament-lich über Augenkrankheiten. Er widmete sich aber auch der Entomologie, soweites seine Berufsgeschäfte zuliessen , mit grossem Eifer und erschien bereits 1801eine erste entomologische Arbeit von ihm; er wurde, nachdem er 1806 Assessor desOber Collegium medicum, 1816 Stadtphysicus geworden, 1818 zum Prof. c. o. inder philosophischen Facultät und zum zweiten Director des zoologischen Museums,speciell für die entomologische Sammlung, ernannt, während er gleichzeitig auchals Medicinalbeamter thätig war. Er wurde nämlich 1823 zum Medicinalratb beimPolizei-Präsidium mit dem Titel als Geh. Medicinalrath, 1828 zum Director derwissenschaftlichen Deputation für das Medicinalwesen und bald darauf zum Directorder med. Ober-Examinations-Commission, 1835 aber zum Geh. Ober-Medicinalrathund vortragenden Rathe in der Medicinal -Abtheilung des Cultus-Miuisteriums ernannt.Es rühren aus jener Zeit von ihm einige medicinisehe Arbeiten her, wie:Aus-wahl medicinisch-gerichtlicher Gutachten der Jcönigl. wissenschaftlichen Depu-tation u. s. w." (Bd. I, Berlin 1828) u. s. w.; was er sonst aber auf dem Gebieteder Entomologie Hervorragendes geleistet hat, entzieht sich der Würdigung an dieserStelle. Er starb am 3. Februar 1856. Er war ein Ehrenmann im vollsten Sinnedes Wortes.

G e d i k e in Med. Zeitung des Vereins f. Heilk. in Preussen. 1856, pag. 56. W. H e s sin Allgem. Deutsch. Biogr. XVI, pag. 247. Callisen, X, pag. 256; XXIX, pag. 277. g

* Klug, Ferdinan d K., ist am 18. October 1845 in Kotterbach (Ungarn)geboren, studirte in Budapest und Wien und wurde 1870 zum Dr. med. pro-