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der .... Arzneimittel; nach alphabetischer Ordnung" (Hannover 1796) —„Anweisung zur Leichenöffnung " (Stendal 1804) — „Fragmente aus demTagebuche eines Arztes am Oberharze" (Ebenda 1812). Dazu einige Aufsätzein Hufeland's Journal (1797, 98), z. B. über Morbus haemorrhag. maculos.Werlhofii u. s. w. Er starb am 24. December 1840.
Callisen, X, pag. 210; XXIX, pag. J270 — Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg.18. 1840, II, pag. 1393. G
Klingberg-, Henrich Matthias Wilhelm K., zu Kopenhagen, wardaselbst am 17. August 1774 geboren, studirte von 1789 an, wurde 1794 Reserve-Chirurg im See-Etat, 1798 Wundarzt beim See-Zeughaus-Corps, 1808 See-Divisions-Chirurg und Professor der Anatomie bei der königl. Anatomie der schönen Künste.1817 erlangte er mit der Diss.: „De exstirpatione uteri" die medicinische Doctor-würde, wurde 1824 zum Stabschirurgus beim See-Etat und zum Director des See-Ilospitals, auch des Quaest- und Assistenzhauses ernannt. Er war von 1811—27Mitherausgeber der „Bibliothek for Laeger" und hat in derselben eine Anzahl vonAufsätzen, ebenso wie in der Bibl. for Physik og Medicin (1801, 2), den Skandinav.Literatur-Selskabs Skrifter (1813, 14) und den Acta Reg. Soc. med. Hafniensis(1818, 21, 29) über sehr verschiedenartige Gegenstände veröffentlicht. Er starbam 17. April 1835.
Erslew, II, pag. 34; Supplem. II, pag 55. — Callisen, X, pag. 238; XXIX,pag. 269. G
Klinger, Christoph K., war am 16. December 1825 zu Eltmann inUnterfranken, wo sein Vater Gerichtsarzt war. geboren. Er studirte an derUniversität Würzburg, an der er 1850 den Doctorgrad und darauf eine Assistenten-stelle im Juliusspital bei dem internen Kliniker desselben, Marcos , erhielt. Nachdem Besuche der Spitäler zu Prag, Wien und Paris Hess er sich als praktischerArzt in Wiirzburg nieder, wo er 1862 zum Bezirksarzt ernannt wurde. Vondort wurde er 1870 zum Medicinalreferenten im k. Staatsministerium des Innernberufen und zum Medicinalrath, zwei Jahre später zum Ober-Medicinalrath ernannt.Leider zeigten sich einige Jahre später die ersten Erscheinungen eines Gehirn-leidens, welches ihn 1879 veranlasste, in Ruhestand zu treten und am 25. März1882 aus dem Leben abrief. Dem früher als praktischer, später als beamteterArzt viel Beschäftigten blieb wenig Zeit für literarische Thätigkeit. Doch warer mehrere Jahre (von 1873—1882) Herausgeber der FßiEDREiCH 'schen Blätterfür gerichtliche Medicin und veröffentlichte im ärztlichen Iutelligenzblatt (1874)eine auf vieljährige Beobachtung gegründete umfangreiche Abhandlung: „ Ueberdas Vorkommen der entzündlichen Lungenkrankheiten in Bayern. 1 ' Sein Haupt-verdienst ist die weitere Entwickelung des bayerischen Medicinalwesens durchBildung von Bezirksvereinen im ganzen Lande und Aerztekammern, die aus den-selben für die einzelnen Kreise gewählt werden. Mit der Vertretung derselbenim verstärkten Ober-Medicinalausschuss wurde dem bayerischen ärztlichen Standedie lange angestrebte Autonomie gewährt. Dieses aus K.'s angestrengten Be-mühungen hervorgegangene Werk sichert ihm ein dankbares Andenken bei seinenBerufsgenossen.
Aerztliches Intelligenz-Blatt. Jahrg. 1882, Nr. 14, pag. 157. F. Seitz.
Klink, Eduard K., geboren in Warschau am 13. Juli 1850, studirte(1867—72) in Warschau, von 1874—76 war er Assistent an der Klinik fürSyphilis und Hautkrankheiten, 1875 wurde er Primarius am St. Lazarushospital,1877 wurde er von der Stadt Warschau nach Petersburg delegirt, um die Ein-richtung der Hospitäler für Venerische, sowie die Ueberwachung der Prostitutionzu studiren, 1871—79 war er Secretär der Warschauer ärztlichen Gesellschaftund 1880—82 Redacteur des Pamietnik Towarzystwa lekarskiego. Er starbam 5. October 1884 in Folge eines Gehirnleidens. Seine meist sehr gründlichen,Syphilis und Hautkrankheiten betreffenden Arbeiten finden sich in folgenden