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3 (1886) Haab - Lindsley
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KAPOSI. KAPPELER.

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der angrenzenden Schleimhäute" (3. Lieferung, Wien 1875). Neben weiterenJournalaufsätzen. Vorträgen etc. sind dann noch zu nennen:Pathologie undTherapie der Hautkrankheiten in Vorlesungen" (Wien 1879, 2. Aufl. 1880,auch französisch)Handbuch der Syphilis " (1. Lieferung, Stuttgart 1880)Gedächtnissrede auf Hehra" (Wiener Med. Wochenschr., 1881)TJeberXeroderma pigmentosum mihi" (Wiener med. Jahrbb. 1882, m. 5 Taff.).

Wer n i ch

Kapp, Christian Erhard K., geboren zu Leipzig am 23. Januar1739, studirte in seiner Vaterstadt und liess sich daselbst nach seiner Promotionals Arzt nieder. Eine Zeit lang praktieirte er auch in Dresden. Er starb am30. September 1824. Er schrieb:Gomparatio humorum in plantis cum motuhumorum in animalibus" (Leipzig 1760) und:Diss. de exstirpatione tumorumin mamrna" (Ibid. 1768) und hat ausserdem sich durch Veranstaltung von gutendeutschen Uebersetzungen einer Reihe von Werken ausländischer Aerzte ein gewissesVerdienst erworben. So übersetzte er Cadogan'sAbhandlung über die Gicht"(Leipzig 1773); Robert Whytt's Werke (Ebenda 1771); Cdllen'sElementamedicinae practicae" (Ebenda 17781785, Tom. IIV; Ebenda 1789, 4 voll.);Bell'sA System of surgery" (Ebenda 17841786, Tom. III) u. A. m.

Elwert I, pag. 278. Neuer Nekrolog der Deutschen. 1824, Jahrg. 2, II, 2,pag. 912. Biogr. med. V, pag. 407. Pgl

Kapp, Georg Friedrich Christian K., ein als Anhänger derChemiatrie bekannt gewordener Arzt in Bayreuth, war in Kirchleuss am 1. Februar1780 geboren, studirte in Erlangen und promovirte daselbst 1801 mit derDisp. inaug. de marte phosphorico", dann liess er sich als Arzt in Bayreuthnieder, beschäftigte sich aber neben seiner Praxis noch viel mit Studien über dieChemie, deren Principien er in der praktischen Medicin möglichst zur Geltung zubringen suchte. In dieser Beziehung ist bemerkenswerth seine Schrift:Systema-tische Darstellung der durch die neuere Chemie in der Heilkunde bewirktenVeränderungen und Verbesserungen, nebst einem Anhange etc." (Hof 1805).Ausserdem schrieb er:Ueber einige Wirkungen der Lebensluft auf denthierischen Körper" (Erlangen 1799)Ueber die Schwefelsäure im Allge-meinen, deren Wirkungsart und Anwendung bey Krankheiten" (Bayreuth 1800).Eine medicinische Topographie von Bayreuth blieb unvollendet. Er starb am16. Februar 1806.

Fikenscher, V, pag. 91; XI, pag. 64. Biogr. med. V, pag. 407. Dict. liist.III, pag. 311. l>gl,

Kapp, Georg Ludwig Karl K., zu Ludwigstadt im Bayreuthischen,war zu Bayreuth am 24. Februar 1784 als jüngerer Bruder des Vorigen geboren,wurde 1805 zu Erlangen Doctor und war später Landgerichtsarzt in den Land-gerichten Lauenstein und Teuschnitz. Von seinen Schriften, die grossentheils diePharmakologie betreffen, sind anzuführen:Glaubensbekenntniss über den jetzigenZustand der Medicin" (Hof 1808)Recepttaschenbuch über den 2. Theilder Preuss. Landes-Pliarmacopoe" (Nürnberg 1809)Lehrbuch der lleceptir-kunst nach den wichtigsten Principien u. s.w." (Ebenda 1810)Lehrbuchder praktischen Arzneimittellehre der Metalle; u. s. w." (Ebenda 1813) TJeber einige Wirkungen des Moschus in den Krankheiten der Menschen"(1812)Ueber die Wirkungen des Kaffees auf den menschlichen Körper"(1814); ausserdem Aufsätze in Hufeland's Journal (1804, 5), Horn's Archiv(1807), Allgem. med. Annalen (1818)Ueber die Notwendigkeit ärztlicheSynoden anzustellen" (Schweigger's Journ. f. Chemie u. Physik, 1818) u. s. w.

Callisen, X, pag. 101; XXIX, pag. 208. G.

* Kappeler, Otto K., zu Münsterlingen im Canton Thurgau (Schweiz),geboren in Frauenfeld am 19. März 1841, studirte in Zürich, war Schüler vonBillroth , wurde 1862 Doctor und ist seit 1865 Arzt und gegenwärtig dirigirender