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3 (1886) Haab - Lindsley
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jüch. juengken.

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Senior und Assessor primarius der Facultät, nachdem er früher schon zum herzogl.Sachsen-Weimar'schen und -Gotha'schen Hofrath und Leibarzt ernannt worden war.Er starb am 16. Juli 1736. An grösseren Schriften ist von ihm nichts bekannt,dagegen werden etwa 120 Disputationen als von ihm herrührend angeführt, unterdenen wir nur eine:De animalculis spermaticis, von den Meinen Thierlein,welche in dem männlichen Samen der Menschen und Thiere gefunden werden,secundum principia physiologico-metaphysica, methodo matliematica demon-strata, resp. Obermann" citiren wollen.

Boerner, II, pag. 392, 782; III, pag. 431, 698. G.

Juch, Karl Wilhelm J., geboren am 30. November 1774 in Mühl-hausen in Thüringen, war Anfangs Arzt in Würzburg und Nürnberg und wurde1801 ord. Professor der Medicin in Altdorf. 1805 wurde er als Professor derDiätetik, Chemie und Naturgeschichte am Lyceum zu München angestellt, woselbster aber nur 3 Jahre verblieb, um dann diese Stellung schliesslich mit der einesLehrers der Naturgeschichte und Chemie am polytechnischen Institut zu Augsburgzu vertauschen. Hier verblieb J. bis zu seinem am 9. März 1821 erfolgten Tode.Seine Schriften sind betitelt: Europens vorzüglichere Bedürfnisse des Auslandesund deren Surrogate botanisch und chemisch betrachtet u. s. w." (Nürnberg1800)Ideen zu einer Zoochemie, systematisch dargestellt" (Erfurt 1800)Handbuch zu einerpharmaceutischen Botanik" (Nürnberg 18011804, 17 Heftein Pol.)System der antiphlogistischen Chemie" (Ebenda 1803); ausserdemmehrere chemische, botanische und technologische Schriften (18047). Auch über-setzte er eine Ausgabe der preussischen Pharmacopoe aus dem Lateinischen in'sDeutsche (Nürnberg 1805).

Biogr. med. V, pag. 374. Callisen, xxii, pag. 229; xxix, pag. 185.

Pgl.

Juchius, Paul Florian J., in Erfurt 1648 geboren, besuchte dasGymnasium daselbst, studirte seit 1668 Medicin in Jena, Wittenberg und Kiel,erlangte in Kiel den Doctorgrad (Diss. inaug. med. de moderamine conspi-rationis", Kiel 1673). Von 1674 prakticirte er in Stockholm, dann in Riga,zuletzt in Reval, woselbst er 1679 als Arzt der estländischen Ritterschaft angestelltwurde. Es starb am 6. Juli 1701. Er gab gemeinschaftlich mit Dr. J. H. Hoppeheraus:Der Medicorum in Reval Censur als ausgegangene Apologie" (1693).

Hüpel's Nord. Miscel. XXVII, pag. 357. v. Reck e-Nap i ersky, II, pag. 404.

L. Stieda.

* Judson, Adoniram Brown J., zu New York, ist in Maulmain, Burmah,am 7. April 1837 geboren, besuchte die Vorlesungen am Jefferson Med. College,wo er 1865, und am New York Coli, of Phys. and Surg., bei dem er 1868graduirt wurde. Er machte sich darauf in New York als Arzt ansässig, wo erseitdem sieh speciell mit orthopädischer Chirurgie beschäftigt und an verschiedenenmedicinischen Unterrichtsanstalten als Lehrer dieses Faches thätig ist. Von seinenliterarischen Publicationen sind nennenswerth :History and course of the epi-zootic among horses upon the American continent in 1872 73"Reportupon the course of cholera through two hundred towns and cities in theMississippi volley in 1873"The relations of sanitary inspectors to thernedical profession"The cause of rotation in lateral curvature of thespine" (Transactions of the New York Acad. of Med., 1876).

Atkinson, pag. 253. Pgl.

Juengken, Johann Helfrich J., zu Frankfurt a. M., geboren am19. December 1648 in Caldern bei Marburg, beerdigt am 7. Januar 1726 zuFrankfurt a. M., studirte zuerst Theologie, dann Medicin zu Marburg und Giessenund promovirte 1672 zu Heidelberg. Von dieser Zeit an führte er viele Jahre einherumziehendes Leben. 1672 wurde er Arzt zu Murten in der Schweiz, erhielt1675 den Titel als herzogl. Pfalz-Birkenfeld'scher Hofarzt. 1677 zog J. von