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3 (1886) Haab - Lindsley
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JANKE. JANSEN.

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difficili" (Leipzig 1750, 4., mit Abbild.)Progr. de capsibus tendinum arti-cularibus, observationes quaedam anatomicos exhibens" (Ebenda 1753, 4.)Prolusio I qua observationes quaedam anatomicae de cavernis quibusdam,quae ossibus capitis humuni continentur; etc." (Ebenda 1753)Progr. deratione venas corporis humani augustiores inprimis cutaneas ostendendi"(Ebenda 1762)Diss. de foraminibus calvariae eorumque usu" (Ebenda1762). Ausserdem übersetzte er Joh. Jac. Bruhier'sAbhandlung von derUngewissheit der Kennzeichen des Todes u. s. w." (Leipzig und Kopenhagen 1754).

Otto, pag. 216; Supplem. pag. 190. Biogr. med. V, pag. 345. Dict. hist. III,pag. 274. Hirsch, in Allgem. Deutsch. Biogr. XIII, pag. 703. Pgl

* Janovsky, Victor J., zu Prag'am 2. Juli 1847 geboren, studirtedaselbst, später (speciell unter Petteks ) noch in Wien und gelangte 1870 zurPromotion. Seit 1871 Privatdocent für Geschichte der Medicin und Epidemio-graphie, erlangte er 1883 ein Extraordinariat für Syphilis und Dermatologie anderselben Universität und fungirt als Primararzt des Allgemeinen Krankenhauses.Seine vornehmlichsten Arbeiten handeln: lieber syphilitisches Eruptionsfieber"(1872) -Ueber Menstrualexanthem" (Centralbl. für Gynäkol., 1882)UeberLungensyphilis" (Prag 1881). Ausserdem schrieb er für Maschka's Handbuch:Die Geschichte der gerichtlichen Medicin." Wernich.

Jansen, Franz Xaver J., in Düsseldorf, war am 27. September 1760geboren, studirte Medicin in Leyden, wo er mit Sandifort befreundet wurde undpromovirte daselbst 1784 zum Dr. med. mit einer Diss.:De pinguedine animali."Gleich darnach unternahm er eine wissenschaftliche Reise nach Italien und ver-öffentlichte die dort gemachten Beobachtungen, namentlich über die in der Lombardeiendemisch herrschende Pellagra, theils in einem selbstständigen Werke :De pelagra,morbo in mediolanensi ducatu endemico" (Leyden 1788), theils in Briefen anseinen oben genannten Lehrer und Freund Sandifort . Eine Serie derselbenerschien später u. d. T.:Brieven over Italien, voornamlijk den tegenwoordigenStaat der Geneeskunde in naturlijke Historie betreffende etc." (Ebenda 1790;deutsche Uebers. vom Autor selbst, Düsseldorf 1793, 94). Nach seiner Rückkehraus Italien wurde er Stadtphysicus in Düsseldorf, starb aber schon am 29. Juni1793. Von ihm rühren noch her, zusammen mit Jonas : Medicinisch.es Magazinder holländischen Litteratur" (1 Stück, Leyden und Marburg 1790) ,,Collectiodissertationum selectarum in variis foederati Belgii academiis editarum, adornnem medicinae partern pertinentium" (Leyden 1791, 92, 4.)Merk-würdige Geschichte einer Frau, welche innerhalb 10 Monaten zu drei ver-schiedenen Zeiten ein Kind zur Welt brachte" (in J. C. Stark's Archiv für dieGeburtshilfe, 1795).

Biogr. med. V, pag. H46. Dict. hist. III, pag. i>75. Sprengel, Gesch. derMed. V, pag. 573. p g l_

Jansen, Jan Hissink J., am 23. Januar 1816 zu Ingen (Gelderland)geboren, studirte in Delft Chemie und Pharmaeie, und, nach abgelegtem Apotheker-examen, in Utrecht, wo er den akademischen Vorlesungen und den Uebungen imMilitärspitale folgte. 1836 zum Militärarzt ernannt, wurde ihm bald der Unterrichtin der beschreibenden und der vergleichenden Anatomie an der militärärztlichenSchule aufgetragen, welches Amt er, ausser einem kleinen Zwischenräume, bis1850 wahrgenommen hat, wo er nach Groningen als Prof. anat. et chir. berufenwurde (Antrittsrede:De physiologie in hären invloed op de heelkunde").Diese Professur hat er bis 1879 wahrgenommen, wo er seine Entlassung nahm.Er veröffentlichte verschiedene holländische Uebersetzungen, so von Rosek :Hand-buch der anatomischen Chirurgie undAllgemeine Chirurgie" (Utrecht 1846)Chirurgisch-anatomisches Vademecum für Studirende und Aerzte" (Ebenda 1848);Wunderlich ,Handbuch der Pathologie und Therapie" (Ebenda 184755);Günther ,Leitfaden zu den Operationen am menschlichen Körper, nebst AnweisungBiogr. Lexikon. iii. 25