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3 (1886) Haab - Lindsley
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JAGIELSKI. JAHN.

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congenita" promovirt wurde; gegenwärtig lebt er in London, wo er zuerst denKumis als Heilmittel einführte; er schrieb:Kumys i jego uzycie w medycynie"(Warschau 1871)On treatment of chronic diarrhoea by koumiss" (Brit.Med. Journ., 1877)On Marienbad, Spaa and tlie diseases curable by itsKaters and baths" (2. edit. 1874) u. s. w. K & p

Jahja Ben Bachtischua. s. Araber, Bd. I, pag. 165, Nr. I.

Jahja Ben Maseweih, s. Araber, Bd. I, pag. 166, Nr. III.

Jahja Ibn Seraflun, s. Araber, Bd. I, pag. 167, Nr. VII.

Jahn, Christian J., Licentiat der Medicin, prakticirte in Dresden, woer um 1766 gestorben ist. Er schrieb:Teutsche Physiologia medico-chirurgica,oder höchst nothwendige Lehre von den Menschen" (Dresden 1756) ,,Normadiaetetica oder Diätetik, wodurch man die Gesundheit und das Leben langeerhalten und beschützen Icann" (Ebenda 1756)Gründlicher Unterricht vonden Fiebern, dem Publico zum Besten herausgegeben" (Ebenda 1756)Praxis medica theoretico-clinica. II Partes" (Ebenda und Leipzig 1761, 8.)Sciagraphia medica oder Grundriss der Arzneykunst" (Dresden 1762).

Dict. hist. HI, pag. 271. Pgl-

Jahn, Friedrich J., am 25. Februar 1766 in Meiningen geboren,studirte die Medicin in Jena, wo er im Jahre 1787 durch Vertheidigung seinerDiss.:De utero retroverso" den Doctorgrad erlangte. Er wirkte in seiner Vater-stadt als vielbeschäftigter praktischer Arzt und als Hofmedicus, und starb daselbstam 19. December 1813 während einer heftig wtithenden Typhusepidemie alsOpfer seines Berufes im kräftigsten Mannesalter. Seit 1811 war er auch Bade-arzt in Liebenstein gewesen. Ausser einer grossen Anzahl von Aufsätzen überGegenstände aus der Geburtshilfe und praktischen Medicin in Stark's Archivin Baldinger'sNeuem Magazin" und den Acta der k. k. Leopold. Akademie,hinterliess J.:Versuch eines Handbuches der populären Arzneikunde" (Jena1790)Auswahl der wirksamsten einfachen und zusammengesetzten Heil-mittel oder praktische Materia medica" (2 Bde., Erfurt 17971800; 1807;1818)Beytrag zur Berichtigung der Urtheile über das Brown'sehe System"(Jena 1799)Neues System der Kinderkrankheiten, nach Brown'sehenGrundsätzen ausgearbeitet" (Arnstadt und Rudolstadt 1803; 1807)TJeberden Keuchhusten" (Rudolstadt 1805). Nach J.'s Tode erschien unter seinemNamen:Klinik der chronischen Krankheiten" (4 Bde., Erfurt 18151821),allein nur der erste Band dieses Werkes ist aus J.'s Nachlass entnommen; diedrei übrigen Bände sind von Heineich August Erhard verfasst.

Elwert, I, pag. 255. Ersch & Gruber, Art. Jahn. Nouv. biogr. gener.XXVI, pag. 293. Biogr. med. Y, pag. 341. Dict. hist. III, pag. 271. p gl

Jahn, Johann Georg Arend J., zu Güstrow in Mecklenburg-Schwerin,war daselbst am 7. November 1771 geboren, als Sohn des Hof- und KreischirurgenArend J., studirte in Rostock und Jena, wo er 1792 mit der Diss.:Quaedamde operationibus atque viis medicamentorum externorum stases systematislymphatici submoventium" promovirte, liess sich darauf in seiner Vaterstadt nieder,wurde Domanial-Amtsarzt, 1810 Kreisphysicus und war 39 Jahre hindurch ein sehrglücklicher und beliebter Arzt. Von seinen Aufsätzen in Zeitschriften sind anzu-führen, zunächst in Hufeland's Journal:TJeber die Syncope anginosa P a rr y's,Angina pectoris Heb er de n's, Asthma spasticum arthriticum inconstansStöller's" (1806)Wirkungen einer Luftvergiftung durch den Holz-schwamm (Merulius destruens); u. s. w." (1826)Geschichte einer bös-artigen Verhärtung aller Bauchmuskeln der einen Seite und deren schwierigenOperation" (1826) u. s. w.: ferner:Anzeige der Erfindung eines Zahnhebers"(Salzb. med.-chir. Ztg. 1812; Allgem. med. Annal., 1812)TJeber die Noth-