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3 (1886) Haab - Lindsley
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JAHN. JAKSCH.

wendigkeit der Theilnahme des Arztes an den gerichtlichen, Gegenstände seinesFaches betreffenden Untersuchungen; u.s.w." (Henke's Zeitschr., 1825) Gerichtlich-medicinisches Gutachten über die Zurechnungsfähigheit eines Epi-leptischen u. s. w." (Ibid. 1827). Es sind von ihm auch mehrere Aufsätze übernicht medicinische Gegenstände, allgemeine Angelegenheiten betreffend, bekannt. Erstarb am 31. März 1831.

Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrg. 9, 1831, I, pag. 299. Blanck, pag. 104.C a 11 i s e n, IX, pag. 394; XXIX, pag. 135. q .

Jakubowski, Mathias Leon J., geboren 1747 bei Wodzislaw, wo seinVater königlicher Kämmerer war, studirte in Deutschland und Frankreich Medicinund wurde 1778 in Krakau promovirt; er that sich als ein sehr tüchtiger Praktikerhervor und starb am 12. April 1825 in Krakau.

Josef Jakubowski, Sohn des Vorhergehenden, geboren zu Pinczow am25. November 1796, studirte seit 1815 in Krakau Medicin und wurde dort 1821mit der Diss.:De hydrophobia" promovirt; 1823 wurde er Physiker der StadtKrakau und Arzt des Hospitals zum heiligen Geist, 1826 vertrat er die Stelle einesProfessors der Chirurgie, 1832 wurde ihm der Lehrstuhl der allgemeinen Pathologieund Therapie übergebet, doch verliess er diese Stellung schon 1834, von 183354war er Protomedicus von Krakau und starb am 16. März 1866. Seine Schriftensind nicht von Bedeutung.

*Mathias Leon Jakubowski, Enkel des Erstgenannten und NeffeJosef's, geboren zu Krakau am 2. März 1838, studirte in Krakau Medicin(185560) und wurde 1861 promovirt; längere Zeit weilte er in Wien, Pragund Paris, wo er sich dem Studium der Kinderkrankheiten hingab; 1863 wurdeer Docent, 1873 a. Prof. der Pädiatrie in Krakau, seit dem 1. Mai 1876 ist erDirector des Krakauer Kinderhospitals, welches sein Dasein seinen eifrigen Be-mühungen verdankt. Seit 1862 veröffentlichte er eine Reihe seine Specialitätbetreffende Arbeiten im Przeglad lekarski in Krakau. ^ & P.

* Jaksch, Anton J. Ritter von Wartenhorst, k. k. Hofrath und emeritirterProfessor in Prag, ist geboren am 11. April 1810 im Städtchen Wartenberg inBöhmen, erhielt seine Ausbildung theils in Prag durch Kro.mbiiolz , theils inWien durch Skoda, Kolletschka und Rokitansky , wurde 1835 promovirt mitderDiss. inaug. med. sistens conspectum morborum in clinico OphthalmiatriePragensi anno 1834 tractatorum". Er wirkte von 183538 als Assistent der2. medicinischen Klinik, von 1842, 43 bis 1845, 46 als Vorstand und Docentan der neu errichteten Brustkranken-Abtheilung in Prag und übernahm im letzterenJahre die 2. und im Jahre 1849, 50 die 1. medicinische Klinik, welche er biszum Jahre 1881 inne hatte. Veröffentlicht hat derselbe:Abhandlung über dasperforirende Magengeschwür in diagnostischer und therapeutischer Hinsicht" Ueber Ammoniämie" Ueber die Erscheinungen, welche der Gesichts- undTastsinn bei Krankheiten der Lunge und des Herzens liefert" Ueber diespontane Heilung der Krankheiten der Herzklappen"Bericht überDu chenne's de Boulogne Earadisation localisee und Claude B er nar dnach einem längeren Aufenthalte in Paris 1852". Red.

*Jaksch, R u do lf Ritter v on Wart enh or st, zu Wien, ist am 16. Juli1855 in Prag als Sohn des Vorigen geboren, studirte in Prag und Strassburg,wurde 1878 Dr. med., war 1878 Assistent bei Prof. Klebs, 187981 bei seinemVater, von 188182 bei Pribkaji in Prag und von 1882 bis gegenwärtig beiNothnagel in Wien. Seit 1883 ist er Privatdocent für innere Medicin. Arbeiten:Studien über den Harnstoffpilz" Versuche über die therapeutische Wirk-samkeit des Ghinolins" Ueber das Vor kommen von Acetessigsäure imHarn" Ueber pathologische Acetonurie" Ueber die klinische Bedeu-tung der Peptonurie" Ueber die therapeutische Wirkung einiger neuer