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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GUYON. GUYONGOSSI.

Guyoil , Jean-Louis-Genevieve G., französischer Militärarzt, waram 5. April 1794 zu Albert (Somme) geboren, besuchte von 1810 an die Ecolede mec" 'eine in Paris, war von 1811 an als Chirurgien sous-aide drei Jahre langin den Hospitälern der Insel Walcheren (Holland), wo endemisches Wechselfiebernicht ausgeht, thätig, wurde 1815 als Aide-major nach Martinique versetzt, machte1822 als Chirurgien major die Expedition nach Samana (San Domingo) mit, woer die Schrecken des gelben Fiebers kennen lernte und kehrte 1826 mit seinemdeeimirten Regiment nach Frankreich zurück. Er schrieb eineReponse ä unmein, publie a la Martinique par M. Lefort ayant pour titre: De la saigneeet du kinkina dans le traitement de la fievre jaune" (Paris 1827). 1827 wurdeihm die Leitung des Hospitals von Ile-de-Leon bei Cadix übertragen; er hatte auchdaselbst mit dem gelben Fieber zu thun und suchte durch Impfversuche an sichselbst dessen Nichtcontagiosität zu beweisen, worüber er in einem AufsatzeFihurejaune" (Journ. complement., 1830) berichtete. 1829 nach Prankreich zurück-berufen, wurde er 1831 zum Mitgliede einer Commission zur Erforschung der Choleraernannt, machte in Warschau an sich dieselben gefährlichen Experimente wie früherin Betreff des gelben Fiebers und schrieb, nach Paris zurückgekehrt:Des moyenspreservatifs et curatifs du cholera, etc." (1832). 1833 wurde er nach Algiergeschickt, wo er Chirurgien-principal und erster Professor am dortigen Instructions-Hospital (1834) und 1838 Chef-Chirurg der afrikanischen Armee wurde, nachdemer erst jetzt auch das Doctordiplom in Montpellier erlangt hatte mit der These:Des accidents produits dam les trois pr emier es classes des animaux vertehrespar le venin de la vipere fer-de lance (Trigoncephalus lanceolatus)." Er nahman allen grossen Expeditionen Theil, von dem unglücklichen Feldzuge von Con-stantine (1836) an bis zu den Expeditionen von Cherchell und Medeah (1840), wurde1852 zu Medecin-inspeCteur ernannt, nahm 1857 seinen Abschied und benutzteseine Musse, um noch einmal in Lissabon dem gelben Fieber, das er seit sovielen Jahren kannte, gegenüberzutreten. Er schrieb in dieser Zeit:Voyaged'Alger au Ziban, en 1847, l'ancienne Zebe" (1852, av. atlas)Histoirechronologique des ipidemies du nurd de VAfrique, depuis les temps les plusreculis jusqu' ä nos jours" (Algier 1855) Un mot sur la fiüvre jaune deLisbonne en 1857" (Paris 1858); später noch :Du haschis, preparation en usagechez les Arabes en Algerie et du Levant" (Gaz. med. de Paris 1861)Ittudessur les eaux thermales de la Tunisie" (1864). Ausserdem finden sich von ihmAbhandlungen über Gelbfieber, Cholera, die Naturgeschichte der Antillen und Algeriens,die Alterthümer des letzteren iu verschiedenen Zeitschriften, wie der Revue medicale,den Annales maritimes et coloniales, der Gaz. medic., dem Journ. des connaiss.med.-chir., den Comptes rendus u. s. w. Er starb zu Paris am 24. August 1870.

Vapereau, 2. edit., pag. 810. Glaeser, pag. 330. Revue scientif. etadinin. des medecins des armees etc., 1861, pag. 286 (nicht zugänglich). Gurlt.

*Guyon, Jean-Casimir-Felix G., zu Paris, geboren am 21. Juli1831 auf Ile-Bourbon, studirte in Paris, wo er 1858 mit der These:Sur lescavites de l'utirus a Vetat de vaeuite" Doctor wurde. Er ist zur Zeit Professorder chirurgischen Pathologie bei der medicinischcn Facultät, Chirurg dos Hop.Necker und Mitglied der Akademie der Medicin. Für mehrere Concurse schrieber die Thesen:Des tumeurs ßbreuses de l'utirus" (1860)Des vices deconformation de^ Vurethre chez l'homme et les moyens d'y remidier" (1863)und verfasste:Clements de Chirurgie clinique, comprenant le dingnostic chirur-gical, les Operations etc." (Paris 1873)Leqons cliniques sur les maladiesdes voies urinaires" (1881; 2. edit. 1885) und gab zusammen mit P. Bazyeinen r Atlas des maladies des voies urinaires" (Livr. 14, 188183) heraus.Früher hatte er J. F. Malgaigne'sLeqons d'orthopedie" (Paris 1862) publicirt.

Red.

Guyongossi a Petteny , Paulus G., wurde in Holland geboren underhielt daselbst seine medicinische Ausbildung. Wegen seines besonderen Geschickes