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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GÜTZKIT. GUYON.

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II. L. von G.:Dreissig Jahre Praxis" hatte erscheinen lassen, entsagte er ganzder Mediein nnd widmete sich historischen und linguistischen Untersuchungen.

AVernich.

Guy de Chauliac, s. Chadliac, Guy de , Bd. I, pag. 710.

*Guy, William Augustus G., in London, studirte im Guy's Hosp.daselbst, wurde 1844 Fellow des Roy. Coli, of Physicians, war Medieal Super-intendant des Millbank Prison, Professor der gerichtlichen Mediein und i lygieneam King's College und ist gegenwärtig Consulting Physician bei dem Hospitaldes letzteren. Er hat eine beträchtliche Reihe von Arbeiten aus den Gebieten derPhysiologie, gerichtliehen Mediein, Hygiene und Socialwissenschaft verfasst, darunteran grösseren Schriften:Principles of jorensic medicine" (3. edit. London 1868;4. edit. mit Davjd Ferrier, 1875; Amer. edit. with notes and additious, byCharles A. Lee , New York 1845)Public health; a populär introduetionto sanitary science. etc. 1 ' (London 1870, 74). Von einzelnen Aufsätzen undkleineren Schriften erwähnen wir aus dem Journ. of the Statist. Soc. (1839, 40):On the value of the numerical method as applied to science, but especiallyto physiology and medicine"Unhealthiness of towns, its causes andremedies, being a lecture" (London 1845)Contributions to sanitary science.I. The case of the journeymen bakers; etc." (1848; 3. edit. 1865)Onthe health of towns as infiuenced by defective cleansing and drainage etc."(1846)On medieal education; being a lecture etc." (1846)On thesanitary condition of the British army; etc." (Journ. of the United ServiceInst. II)On the microscopic Sublimates; and especially on the Sublimatesof the alkaloids" (1867) und mehrere weitere mikroskopische und chemischeArbeiten. Er hielt 1875 dieHarveian Oration" und veranstaltete eine neueAusgabe von Rob. IIooper'sPhysicians vade-mecum" (1857) u. s. w.

Medieal Directory. Jndex-Catalogue. V, pag. 672. Red.

* Guye , Ambroise Arnold Guillaume G., am 17. August 1839in Maastricht geboren, studirte in Amsterdam, promovirte am 23. Juni 1862(Dissert. over de Peyer'sche en Lieb er kühn'sehe klieren") und zog nachWien, wo er hauptsächlich Politzer folgte, Berlin und Paris. Seit 1865 ister in Amsterdam wirksam als Otiater, seit 1874 als Privatdocent an der Universität.Er war 1879 allgemeiner Secretär des periodischen internationalen Congresses dermedicinischen Wissenschaften, 6. Sitzung, und fungirt seit 1873 auch als solcheran derNederl. Maatschappy tot bevordering der Geneeskunde". Er schrieb haupt-sächlich:De paracentese van het trommelvlies" (1874)Over het adem-halen door den mond en over de middelen daartegen" (1874)Eenigegeyallen van ontsteking in het antrum mastoideum" (1877)Sur la maladiede Meniere" (1879), Mittheilung an den medicinischen Congress undOveroorlijden bij acute exanthemen " (1885). . C. E. Daniels.

Guyon, Louis G., Wundarzt in Marseille, lebte daselbst zur Zeit derschweren Pestepidemie im Anfange des 18. Jahrhunderts, starb zwei Tage nachder ersten Section eines au der Pest verstorbenen Individuums 1742, zu der ersich freiwillig erboten hatte, als Opfer seines muthigen Unternehmens.

Biogr. med, IV, pag. 555. Pgl.

Guy on, Johann G., welcher am 2. Februar 1758 in Kiel den Doctor-grad erhielt, nach St. Petersburg kam und vom medicinischen Collegium aufBefehl des Archiater Mounsey ohne Examen 1762 als Doctor der Mediein inRussland anerkannt wurde, wurde darauf von Peter III. zum Leibmedieus mit demRang eines wirklichen Staatsrathes und einem Gehalt von 4000 Rubeln ernannt.Er starb sehr bald am 31. Mai (11. Juni) 1763 und wurde in der reformirtenKirche in Moskau beerdigt; 1815 wurden seine Gebeine aus dem Gewölbe genommenund feierlich auf dem Gottesacker in Moskau beigesetzt.

Tschistowits eli, CLV. Richter, III, pag. 479. Fechner, Chronikder evang. Gemeinde in Moskau, II, Bd., Moskau 1875, pag. 1 und 81. L. Stieda