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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GUTHRIE. GUTIERREZ.

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for their eure" (London 1830)On the anatomy and diseases of the neckof the Hadder and of the Urethra" (Ebenda 1834; 3. edit. 1843: Philadelphia1845)On the certainty and safety with which the Operation for the ex-traction of a cataract from the human eye may be performed etc." (Ebenda1834)Clinical lectures on Compound fractures of the extremities; onexcision of the head of the thigh-bone, the arm-bone, and the elbow-joint etc."(Ebenda 1838; Philadelphia 1839)On injuries of the head affecting thebrain" (Ebenda 1842, 4.; deutsche Uebers. von Lüdw. Frankel , Leipzig 1845) DasselbeAnd on some points connected with the anatomy and surgeryof inguinal and femoral herniae" (1847)On wounds and injuries of thearteries of the human body; with the treatment and Operations required fortheir eure" (1846)On wounds and injuries of'the abdomen and the pelvis, etc."(1847) v On wounds and injuries of the ehest, etc." (1848). Er hatte leb-haften und thätigen Antheil an der neuen gesetzliehen Regelung des Armen-Krankenwesens genommen, war, nachdem er bereits 1824 Mitglied des Councildes College of Surgeons geworden, 1833 und 1842 Präsident und fünf Jahre langProfessor der Anatomie und Chirurgie desselben gewesen und sind die fünf indieser Zeit von ihm gehaltenen Vorlesungen grösstentheils in seinen vorstehendgenannten letzten Publicationen wiedergegeben. Auch führte er in der Leitungdes College selbst erhebliche Verbesserungen eiu und machte sich um das dieserCorporation übertragene Examenwesen und damit das Unterrichtswesen verdient.Sein Tod erfolgte am 1. Mai 1856. G. hat sich um die Chirurgie sowohlals um die Ophthalmologie grosse Verdienste erworben, indem er nicht nur einunerschrockener, allen Schwierigkeiten gewachsener Operateur war, sondern mehr-fach auch richtigere Grundsätze in beiden Fächern einzuführen bestrebt war.Wir erinnern nur an die von ihm bei Arterienverletzungen unter allen Umständen,wenn möglich, empfohlene Aufsuchung der Verletzungsstelle und doppelte Unter-bindung an derselben, statt an einer entfernten Stelle, ferner bei der Operationdes Cataract die Anwendung der Extraction mit oberem Lappen, statt des damalsviel gebräuchlicheren unteren oder der Nadeloperationen. Vor Allem war aber seinSinnen und Trachten, wie sein grosses, bis zu seiner letzten Lebenszeit fortgeführtesWerk über Kriegschirurgie beweist, dieser zugewendet. Bei wenigen Personen fandsich übrigens eine glücklichere Combination von Geisteskraft und Entschlossenheit,Schnelligkeit der Wahrnehmung und Fruchtbarkeit der Hilfsmittel, verbunden mitgrosser Körperkraft und Geschicklichkeit. Er konnte eben Alles. Er konnte den Laufeines Schiffes berechnen und dasselbe glücklich in den Hafen führen, wie er es inseiner Jugend, unter den schwierigsten Umständen, gethan hatte; er hatte einenAugriff auf eine Kanone geleitet und sie genommen. Er protestirte Lebenslanggegen die unwürdige damalige Stellung der Militärärzte, die wie Civilisten oderVerwaltungsbeamte behandelt wurden, da er selbst öfter im Feuer gewesen war,als die Hälfte der Generale der Armee.

Lancet. 1850, I, pag. 726. Med. Times and Gaz. 1856. New Series. Vol. XII,pag. 466. Callisen, VII, pag. 538; XXVIII, pag. 325. Gurlt.

Guthrie, Charles Gardiner G., zu London, Sohn des Vorigen,starb, erst 42 Jahre alt, im August 1859. Er besass viele von den hervorragendenEigenschaften seines Vaters, war namentlich ein vortrefflicher Operateur. Er warChirurg und Docent der Chirurgie am Westminster Hosp. und Chirurg des RoyalWestminster Ophthalmie Hospital. Er verfasste folgende Arbeiten:On the eureof squinting" (2. edit. London 1840)Lectures on Ophthalmie surgery"On cataract, with the appropriate Operation in each particular case".

Lancet. 1859, II, pag. 203. Gurlt.

Gutierrez de Toledo, Juliano, Arzt des Königs Ferdinand und derKönigin Isabella, lebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ver-öffentlichte die älteste Schrift in der spanischen Literatur über Diphtherie: Tra-dado del inf'ermedad del Garrotillo" (erwähnt von Morejon in der Hist.

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