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2 (1885) Chavet - Gwinne
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GOEDEN. GOEPPEET.

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Goedeil, Hans Adolf G., geboren am 14. Mai 1785, praktischer Arztin Bunzlau, Gumbinnen, Löwenberg' in Schlesien, zuletzt in Friedland (Mecklenburg-Strelitz), wo er am 14. November 1826 starb, war Anhänger der Naturphilosophie,in welchem Sinne auch seine zahlreichen Werke geschrieben sind, von denen wirnennen:Andeutung der Idee des Lebens" (Berlin 1808)Ein Fragment zumSystem der Krankheiten des Menschen" (Berlin 1806) Theorie der Entzündung"(Berlin 1811)lieber die Natur und Behandlung des Typhus" (mitVorrede von Hohn , Berlin 1811)Bemerkungen über die Natur undBehandlung der Gicht" (in H orn's Archiv, 1811)Ueber Febris nervosaepigastrica" (Ebenda 1812)Die Geschichte des ansteckenden Typhus etc."(Bd. I, Breslau 1816, unvollständig)Von der Arzneykraft der Phosphor-säure gegen den ansteckenden Typhus" (Berlin 1815) Von dem Deliriumtremens" (Berlin 1826) u. A.

Biogr. med. IV, pag. 572. Blanck, pag. 124. Neuer Nekrolog der DeutschenJahrg. 4, 1826, II, pag. C58 p,,j

Goelicke, Andreas Ottomar G., geboren am 2. Februar 1671 inNienburg an der Saale (Anhalt), war 2 Jahre lang Hauslehrer beim Leibarzt desgrossen Kurfürsten Krug von Nidda in Berlin, studirte Medicin in Frank-furt a. 0., promovirte in Halle und ging dann nach Amsterdam und Leyden.Nach einer kürzeren praktischen Thätigkeit in Zerbst wurde er 1709 Prof. extr.ord. in Halle, später ord. Prof. der Medicin in Duisburg, ging aber 1718 wiedernach Frankfurt a. 0., wo er bis zu seinem Tode, am 12. Juni 1744, verblieb.Von seinen zahlreichen Schriften, etwa 75 an der Zahl, darunter allerdings 52kleinere Dissertationen, sind erwähnenswerth nur die grösseren, meist literar-historischen Arbeiten:Historia anatomiae nova aeque ac antiqua" (Halle 1713;Frankfurt a. 0. 1738)Historia chirurgiae antiqua" (Halle 1713)Historia medicinae universalis" (3 voll., Halle 171720)Specimma medi-cinae forensis" (Frankfurt 1719 und 1721)Introductio in historiam litte-rariarn scriptorum, qui medicinam forensem commentariis suis illustrarunt"(Frankfurt 1723; 1735) etc.

Biogr. med. IV, pag. 469473. Dict. liist. II, pag. 574577. Pgl.

Goelis, Leopold Anton G., geboren 1765, Dr. med., dirigirender Arztam Hospital für arme Kinder in Wien, war Professor an der medicinischen Facultät,sowie Mitglied des k. k. Gesundheitsraths zu Wien und erlangte einen grossenRuf als Kinderarzt. Er starb am 20. Februar 1827. Seine Schriften beziehensich speciell auf Kinderkrankheiten:Praktische Abhandlungen über die vorzüg-licheren Krankheiten des kindlichen Alters" (2 Bde., Wien 18151818)- Tractatus de rite cognoscenda et sananda angina membranacea" (Wien 1817) u. A.

Dict. hist. II, pag. 585. Pgl.

*&oeniier , Alfred G., zu Mailand am 29. August 1854 geboren, inBasel (durch B ischoff ), Wien und Leipzig ausgebildet und 1880 promovirt,habilitirte sich 1881 in Basel und schrieb, ausser kleinereu Aufsätzen in der Zeit-schrift für Gynäkologie, über Resectioii des Handgelenks. "Wernich.

Goeppert, Heinrich Robert G., Sohn des Apothekers G. in Sprottau,wurde daselbst am 25. Juli 1800 geboren. Die Liebe zu den Naturwissenschaftenveranlasste ihn, nachdem er 181213 das Gymnasium zu Glogau, 181316das zu Breslau besucht hatte, Apotheker zu werden, doch beschloss er, nach fastöjähriger Thätigkeit in diesem, ihm wenig zusagenden Berufe Medicin zu studireuund bezog 1821 die Universität Breslau. 1824 ging er nach Berlin, promovirtedort 1825 auf Grund der Diss.:Nonnulla de plantar um nutritione" zum Doctorder Medicin und liess sich in Breslau als praktischer Arzt, Operateur und Augen-arzt nieder. 1827 habilitirte er sich an der dortigen Universität als Docent für