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G0D3IAN. — GOECKEL.
tougTit by analysis. A lecture introductory" (Ebenda 1826). Auch gründete er1822 den „Western Quarterly Beporter of Medical, Surgical and NaturalScience", war 1824 Herausgeber des „Journal of Foreign Medical Science andLiterature" und von 1825-27 Mitherausgeber des „Philadelphia Journ. of tlieMedical and Physical Sciences". 1826 wurde er an das Rutgers Medical Collegein New York berufen und veröffentlichte zwei in demselben gehaltene „Intro-ductory lectures" (New York 1827; 1828). Auch veranstaltete er amerikanischeAusgaben von Sir Astley Cooper's „Dislocations and fractures of the joints"(Philadelphia 1825; 2. edit. 1831) und von John und Charles Bell's „Theanatomy and physiology of the human body" (2 voll., 5. Amer. edit.) und über-setzte R. Richerand's „Elements of physiology" (Philad. 1823), J. Coster's„Manual of surgical Operations" (Ebenda 1825) und J. C{.oquet ''s „Manual ofdescriptive anatomy of the human body" (Boston 1827, 4.). Ausserdem gab ereine amerikanische Naturgeschichte (3 voll., Philad. 1826-28; 2. edit. 1831),sowie eine Anzahl von Gelegenheitsschriften, Festreden u. s. w. heraus und schriebeine Reihe von Aufsätzen und Artikeln medicinischen und naturhistorischen Inhalts(auch populäre und schönwissenschaftliche) in verschiedenen Journalen, namentlichdem Philadelphia Journal, American Journal u. s. w. und der „EncyclopaediaAmericana" bis zum Buchstaben D. Seine durch angestrengtes Arbeiten schwergeschädigte Gesundheit nöthigte ihn, New-York zu verlassen und ein milderesKlima aufzusuchen. Er ging nach den Antillen, später nach Germantown, wo er,wie auch in Philadelphia, bis zu seinem am 17. April 1830 erfolgten Tode lebte.
T. G. Richardson bei Gross, pag. 247. — Callisen, VII, pag. 260; XXVIII,pag. 223. G
Godoy, Juan Guitierrez de G., Dr. med. et phil. der einst berühmtenUniversität von Alcala de Henares, Professor der Theologie, prakticirte mehrereJahre in Jaen, später in Madrid, wo er auch Hofarzt war. G. lebte zu Ende des16. und Anfang des 17. Jahrhunderts. Seine Schriften: „Quaestio medica nonvulgaris, an possibile sit rabientium urinis canes parvos generari" —• „Deministranda aqua nive refrigerata aegroto die expurgationis" — „Disputationesphilosoph. et med. super libros Aristotelis" (zusammen 1629 in Jaen erschienen) u. A.sind unbedeutend.
*Grodson, Clement G., in London, studirte im Bartholom. Hospital inLondon und in Aberdeen, war nacheinander in geburtshilflichen Stellungen imCity of London Lying-in Hosp., im St. Bartholom. Hosp. (i868—73), dann PhysicianAccoucheur im St. George's Hannover Sq. llispensary, Physician des SamaritauFree Hosp. für Frauen und Kinder. Er ist zur Zeit Consult. Physician des Cityof London Lying-in Hosp., Assist. Physic. Accouch. am St. Bartholom. Hosp.,Consult. Physic. der St. Paul's Infant Nursery. 1874 wurde er in Aberdeen Doctor.Er schrieb in den St. Bartholom. Hosp. Reports (1869, 1875): „The hospitalmidwifery stntistics" — „The induction of premature labour"; in den Obste-trical Transactions (Vol. XXIII): „The treatment of spasmodic dysmenorrhoeaand sterility"; im Brit. Med. Journ. (1883): „On Porro's Operation" undzahlreiche Mittheilungen über geburtshilfliche Gegenstände in verschiedenen medi-cinischen Journalen.
Goeckel , Philipp Caspar G., geboren zu Nürnberg am 31. August1720, studirte Medicin in Jena und Helmstädt. Hier promovirte er unter Heister'sPräsidium, machte dann mehrere Reisen und liess sich zuletzt in Nürnberg nieder,wo er 1752 auch Garnisonarzt wurde und am 4. Februar 1759 starb. SeineSchriften sind botanischen und zoologischen Inhalts.
Biogr. med. IV, pag. 467.
Pgl.
Med. Directory.
Red.
Biogr. med. IV, pag. 468.
Pgl.