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2 (1885) Chavet - Gwinne
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DILLEN.

DIOGENES.

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Ausserdem verfasste er eine Flora von Glessen (Frankfurt 1719) und die Beschrei-bung' des Sherard'schen Gartens zu Eltham. 1732. Philipp Eberhard D.,geboren 1689, starb am 25. Dec. 1727 als Physicus in Wetzlar; er war Mitgliedder kaiserlichen Akad. der W., in deren Ephemeriden er zahlreiche Beobachtungenniedergelegt hat.

Pritzel, Thesaurus. Winkler, Geschichte der Botanik 1854. Deutsche Biogr. B. D. Jackson, Guide to the literature of botany. London 1881. w. Stricker.

Dimsdale , Thomas Baron v. I)., in Toydon-Garnon 1712 geboren,S o h n eines Arztes, machte seine ersten Studien unter Anleitung der Chirurgen amSt. Thomas-Hospital und begann 1734 zu prakticiren. Sein Enthusiasmus für dieInoculation, die Verbesserungen der Technik, die er für das Verfahren erfand,verbreiteten seinen Ruf derart, dass ihn die Kaiserin Katharina nach Russlandberief. Er impfte mit seinem Verfahren die ersten Familien des Reiches, erhieltsofort bei seiner Rückkehr nach England zu seinen übrigen Ehren die Mitglied-schaft der fiovaI society, wurde 1780 in's Parlament gewählt und wandte sichnunmehr gänzlich von der Mediein ab. Noch einmal ging er indess (den KaiserAlexander und den Grossfürsten Constantin zu impfen) 1781 nach Russ-land , um dann, zurückgekehrt, noch 9 Jahre den parlamentarischen Geschäftenund endlich ganz zurückgezogen 17901800 nur seiner Familie zu leben.Ohne Ausnahme beziehen sich seine Publicationen auf die Inoculation; Thepresent method of inoculating for the small-pox" (London 1766, 1767, 1772;auch französisch) ging 6 gleichsinnigen, sämmtlich in London, und zwar 1776,1778, 1779, 1780, 1781, 1782 erschienenen Schriften voran.

Dict. liist. II. Bed.

Ding'lieiiS de Dingten, Leonard-Francois D. de D. (Dinghenids),aus Campine, vom Anfang des 17. Jahrhunderts bis 1680, wirkte als Professoran der Universität Löwen bis zu seinem Tode und setzte seine ganze Gelehrsam-keit ein, um die Theorien van Helmont's zu bekämpfen, obwohl er mit ihm eineim Blute vor sich gehende Fermentation als Quelle der thieriseheii Wärme annahm.In seinenFundamenta physico-rnedica ad scholae acribologiam studiose adaptatain sex libros divisa, quibus accedit iractatus de febribus" (Löwen 1677, Fol.)erklärt er sich auch gegen die kritischen Tage, gegen die astrologischen Berech-nungen und andere Irrthümer seines Zeitalters und brachte sein Beobachtungstalentund seinen kritischen Scharfblick besonders zur Geltung, wo er über die Inspectiondes Harns, den Werth der Pulsuntersuchung und ähnliche diagnostische Fragepunktehandelt. Mit Descartes verlegte er den Sitz der Seele in die Glandula pinealis.

van den C o r p u t. Red.

Dino di Garbo, s. unter Garbo.

Diodotus ( AioSoto ;), ein griechischer Arzt, kurz vor DiOSKOPaoES, schriebein Werk über Arzneimittel, das den TitelÄv{>o/.oyoüo.£va" (Blumenlese) führte.

Meyer, Geschichte der Botanik. II, 54. Helmreich.

Djörup, Michael D., dänischer Militärarzt, geboren 1803, doctorirte 1836(De fungo articulari"), Stabsarzt der Armee, Mitglied des königlichen Gesundheits-collegiums und mehrerer wichtiger Commissionen für die Reformirung des Medicinal-wesens, tüchtiger Administrator und Organisator; gestorben 1876. Petersen.

Diogenes von Apollonia auf Kreta, griechischer Naturphilosoph,Zeitgenosse des Anaxagoras , setzte als Grundprincip aller Dinge, aus dem durchVerdichtung uud Verdünnung ( ttux.v(o<jic und iaxtwric) Alles geworden ist, die Luft.Ein von Aristoteles bist. anim. III, 2 erhaltenes Fragment seiner Schrift tzsoiO ' j ' Koj ;", das eine ausführliche Beschreibung der Adern des Menschen enthält undeinen interessanten Aufschluss über die anatomischen Kenntnisse jener Zeit gewährt,sichert ihm einen Platz in der Geschichte der Mediein.

Dioa\ Lacrt.. IX. 9. Galen, XVII. 1. 1006. Helmreich.