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2 (1885) Chavet - Gwinne
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DIEUDONNE..DILLEN.

Memoire sur la condition des classes ouvrieres et sur le travail des enfants"Memoire sur Vemploi de nitrate de potasse a haute dose dans le trait.em.entdu rhumatisme articulaire aigu"De Vorigine de l'ergot de seigle".D. starb an den Folgen eines Aorten-Aneurysmas am 10. August 1865.

vaii den Corput,. Red.

*Dieulafoy, Georges D., Prof. agrege lind Med. des höp., wurde 1869zu Paris mit der TheseDe la mort subita dans la fievre typhoide" promovirtund betrat bereits mit seiner nächsten Schrift:De Vaspiration pneumatiquesous-coutanee. Methode de diagnostic et de traitement" (Paris 1870; englischeAusgabe gleichzeitig London) das Gebiet, auf dem er sich auszeichnen sollte. DieAufsätzeDu diagnostic et du traitement des kystes hydatiques et des abscesdu foie par aspiration" (Paris 1872) undDu diagnostic et du traitement desepanchements aigus et chroniques d,e la plevre par aspiration" (Daselbst gleich-zeitig) sind kleineren Umfanges, während in dem dieselben Gegenstände zusammen-fassenden Traite de Vaspiration des liquides morbides" (Paris 1873 ; London 1873)die Methoden und der von D. eingeführte Troicart ausführlich beschrieben sind.(Doch ist nur irrthümlich D. für den Erfinder der neuereu Aspirationsmethodenausgegeben worden, da bereits 13 Jahre früher van den Corpüt [s . diesen] eindurchaus analoges Verfahren in die Praxis eingeführt hat). Noch sind zuerwähnen die beiden Concursthesen D.'s:De la contagion" (Paris 1872) Des progres realises par la physiologie experirnentale dans la connaissancedes maladies du Systeme nerveux" (Daselbst 1875). Red.

Diez, Karl Philipp D., geboren zu Denkendorf 1739, studirte inTübingen, Strassburg und Paris, promovirte 1762 zu Tübingen (Diss. de aere etalimentis rnilitum, praecipuis hi/gienes militaris momentis" [Tübing. 1762, 4.]),prakticirte dann in Stuttgart und ward 1768 als ausserordentlicher Professor derMedicin nach Tübingen berufen. Wir haben von ihm:Diss. de nova methodoinserendi variolas anglicana" (Tübing. 1768, 4.).

Elvert, pag. 129 flgd. Max Salomon.

Digby, Kenelm D., der weitgereiste und in viele Intriguen verwickelteZeitgenosse Cromwell's (16031665), der auf mediciuischem Gebiet sich aller-dings mehr in charlatanistischer Weise bemerkbar machte, kann nicht vollständigübergangen werden wegen seiner vielgenannten Schriften:Discours sur la poudrede Sympathie" (Zuerst Paris 1658, später in vielen englischen, deutschen undholländischen Ausgaben), undMedicina expermentalis" (Frankfurt 1670, 1676,1681; auch deutsch Heidelberg 1672; Frankfurt 1672, 1676, 1681, 1687). --Auch das Buch D.'sOf bodies and of mans soul with two discourses of tliepower of sympathy and of the Vegetation of plants" (London 1669) und ähnlichbetitelte machten ihrerzeit colossales Aufsehen.

Dureau bei Dechambre. Red.

Dillen ( Dillenios ), hessische Arztfamilie. Der Vater JustusFriedrich D., geboren 1644 zu Darmstadt, studirte Mediciii in Giessen seit1663, Licentiatus 1681, Dr. med. 11. Oct. 1688, Leibarzt des Grafen Johannvon Nassau - Idstein, dann Arzt in Darmstadt, 1685 Löwenstein-WertheimischerLeibarzt, in demselben Jahr Mitglied der kaiserlichen Akademie der Naturforscher,1688 Professor der Medicin in Giessen, gestorben den 18. August 1720. Vonden Söhnen wurde Johann Jakob D., geboren 1687 in Darmstadt, um 1715Professor der Botanik in Giessen und blieb in dieser Stellung bis 1725. Erverliess Deutschland, um mit dem reichen Liebhaber der Botanik, W. Sherard,nach England zu reisen. D. blieb bei diesem bis 1728, wurde dann Professor derBotanik in Oxford, wo er 1747 starb. Er ist als Begründer des wissenschaftlichenStudiums der Kryptogamen, besonders der Moose, anzusehen. Sein Hauptwerk istdieHistoria muscorum" (mit 85 Tafeln, Oxford 1741, auch engl. Ausgabe 1763).