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2 (1885) Chavet - Gwinne
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DEJIARQUAY. — DEMETRIUS.

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und „Des tumeurs de Vorbite" (1853). — Mit der „Nouvelle Operation prati-quee sur le pied" (Amputation in der Continuität des Tarsus, 1858) wandte sichD. ganz dem chirurgischen Specialfache zu, blieb aber in „ Versuch einer medi-cinischen Pneumatologie" (deutsch von K eyher , Leipzig und Heidelberg 1867)und „De la regeneration des organes et de tissus" (Paris 1874) auch aufanderen Gebieten thätig. Aus seiner eigenen Feder rühren noch verschiedeneBeschreibungen von Apparaten, Empfehlungen des Glycerin etc. her. Posthumerschien die „Maladies chirurgicales du penis", von G. V oelker und P. Ci 'r(Paris 1877). — Mit G iraud- T eulon hatte D. Untersuchungen über den Hypno-tismus (1860) mit S aixt- V el den grossen „Traitd clinique des maladies deVuterus" (1876) bearbeitet. (S. diese.) Red.

* De Martini , Antonio de M., geboren in Palma (Prov. Caserta) am26. Februar 1815, wurde in Neapel, wo er seine Studien, mit politischen Schwierig-keiten kämpfend, vollendete, 1836 zum Doctor promovirt. Er widmete sich mitVorliebe den physiologischen Studien und docirte mehrere Jahre privat Physiologie,bis er 1860, nach dem Sturze der bourbonischen Herrschaft, zum Professor derPhysiologie an dem damals noch bestehenden Collegio medico di Napoli und 1861zum ord. Professor der allgemeinen experimentellen Pathologie an der UniversitätNeapel ernanut wurde. Eines seiner grössten Verdienste besteht eben darin, dieexperimentelle Pathologie in Neapel begründet zu haben. Er ist gegenwärtig einerder angesehensten Aerzte der Stadt und consultireuder Arzt der Königin und seit1882 auch Senator des Königreichs. Er hat viele wichtige Schriften veröffentlicht,worunter besondere Erwähnung verdienen: „Sur la direction de Ii circulationde Jacobson et sur les rapports entre la secretion de Turme et Celle de labile, chez les reptiles" (Comptes rend. de lAcad. de sc. 1841) — „Sul foramenoccipitale, sito ed inclinazione, nelle razze umane e nette scimie antropomorfe"(Atti della R. Acad. medico-chirurg. di Napoli, 1842) — „liicerche sperimentalisidla natura di fermenti ßsiologici, considerati come fisio-microbi" (Rendi-conto dell' Acad. 1843) — „Süll' ovulazione spontanea della donna e dellefemmine dei mammiferi, osservazioni ed esperienze" (Atti dell' Acad. 1844) —„Sur la formation des spermatozoides chez les poissons cartilagineux" (Ann.des Sc. natur., Paris 1846) — „Die Reflexbewegung der Extremitäten und dergestreiften rothen Mushein, die man durch Reizung der Eingeweide erhaltenkann" (V alentinas Bericht über die Leistungen in der Physiologie, 1847) —„Compendio di embriologia" (1849) — „Elementi di osteologia e sindes-mologia dell' uomo e degli animali domestici" (1852) — „Guida alla fisio-logia patologica" (1863) — „Esperienze sulla degenerazione grossa da affie-volita respirazione" (Rendicouto dell' Acad. 1879). Cantaui.

Demetrius. Mehrere griechische Aerzte führen diesen Namen: 1. D eme t r i usvon Aparnea (Ar ^xpio; 6 ' ein hervorragender Schüler des X erophiles,

schrieb ein umfangreiches Werk: „De passionibus", das C aeliüs A urelianü Soft citirt; ferner über die Symptome der Krankheiten („Liber signorum oder<j7]a£ici)Ttxov"J- Scharfsinnig ist seine Lehre von den Blutungen, deren er vierArten unterscheidet: Durchschwitzen des Blutes durch die unverletzten Gefässe,Anastomose, Zerreissung und Fäulniss der Gefässe. Auch als Geburtshelfer scheinter Bedeutendes geleistet zu haben, wie aus seiner von S oranus (II, 54 R.) mit-getheilten Theorie der Dystokien zu ersehen ist. — 2. Demetrius, der ArchiaterMarc Aurel's, der denselben auf seinem Feldzuge gegen die Germanen begleitete. —3. Demetrius Pepagomenus, der Leibarzt des griechischen Kaisers MichaelPal äologus (1261—1282), ist der Verfasser einer Schrift über die Gicht („TrsplTCoSaypac", ed. B ernabd , Lugd. Bat. 1743) und einer Abhandlung über die Pflegeund die Krankheiten der Jagdfalken („irspl t?jc töv r.spa/.wv äva-rpt-yp^: tj x .a!iJ-spaTist'xc", ed. R igaltius , Paris 1612).

Cael. Aurel, acut. I, pag. 2: III, pag. 249; cliron. II, 10. -— Galen, XIV. 4.

Helm reich.