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2 (1885) Chavet - Gwinne
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DELLON. DELPECH.

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aux pays orientaux" (Amsterdam 1699: deutsch Dresden 1700). Sein Geburts-und Todesjahr sind nicht überliefert. Unger.

Delmas. Unter den 13 französischen Aerzten D., welche die unten ver-zeichnete Quelle mit einzelnen Schriftwerken aufführt, seien hervorgehoben :Polvdorus D., welcher mit einer Dissertation über die Inguinalhernien zu Paris1830 schriftstellerisch auftrat uud später nochDes retrecissements du canal del'uretre" (1832) und über Schenkelfracturen (1835) schrieb. Umfangreicherund bedeutender sind die Arbeiten eines jüngeren P. D.:Reclierch.es historiqueset critiques sur Vemploi de Veau en medecine et en Chirurgie" (Paris 1859)De Vhydrotherapie a domicile etc." (1868) und mit L. S extex:Becherchesexperimentales sur Vabsorption des liquides a la surface etc." (Preisgekrönt 1869.)

Ind.-Cat. Red.

Delmas St. Hilaire, Pierre Eugene D.-St. H., bekannt als Verfassereiner Schrift Uber die Behandlung der erectilen Geschwülste (Paris 1878) uudeiner fitude statistique et clinique du Service hydrothirapeutique de VhöpitalSt. AndrS de Bordeaux etc." (Bordeaux 1879). Red.

Delorme. Die französische Arztfamilie dieses Namens ragt weniger hervordurch besondere Leistungen, als durch das Erblichwerden der Leibarztwürde inihr. Jean D., geboren 1547 in Moulins, studirte und promovirte in Montpellier.Einige Zeit hindurch Professor in Montpellier, wurde er zum ersten Arzte derGemahlin He in rieh's III. ernannt und bekleidete den gleichen Posten bei Marievon Medici, bei Heinrich IV. und Ludwig XIII. Im Jahre 1626 über-trug er seine Stellung auf seinen Sohn Charles D. (geboren 1584) und starb1637 in Moulins. Letzterer hatte bei Ludwig XIII. das Leibarztamt bis zuseinem Tode 1678 inne. Noch ist zu nennen: Guillaume I)., der 1648 beiHeinrich IV. und bei Anna von Oesterreich Leibarzt war. Charles D.schriebI iTsXitvo^x^vEi'xi" (Makrobiotik: Paris 1608; französisch, posthum vomAbbe St. Martin, 1682, 1683).

Chereau bei Decliambre. Unger. Red.

Delpech, Jacques D., geboren zu Toulousi 1772, doctorirte zu Mont-pellier 1801. Seine erste Stellung erhielt er an der Schule für Chirurgie undPharmacie, die kurz vorher in seiner Vaterstadt gegründet worden war, um hierAnatomie zu lesen und excellirte dabei so, dass er 1812 als Professor der Chirurgienach Montpellier berufen wurde. Seine operativen Erfolge waren unbestritten;seltsamer Weise erlitt er den Tod durch einen Mordanfall, den ein von ihm anVarieocele operirter Patient gegen ihn verübte, am 28. October 1832. Trotzdem D.neben seiner Professur noch das Krankenhaus St.-Eloi dirigirte und einen grossenTheil seiner Zeit speeiell einem von ihm gegründeten orthopädischen Institutwidmete, war seine literarische Fruchtbarkeit eine sehr bedeutende. Neben demMemorial des höpitaux du midi et de la clinique de Montpellier", einer Zeit-schrift, die er 18291836, ebenso wie die ihr vorangehendeChirurgie cliniquede Montpellier" (18231828) gegründet hatte und herausgab, neben vielen Mit-theilungen ferner in denAnnales de la soc. de med. pratique de Montpellier"(Bd. II, III, V, XXXIII), sowie in derRevue med." (Bd. IIIV, VIIIX)bedürfen folgende Publicationen D.'s der Erwähnung:Possibilite et degres deVutilite de la symphyseotomie" (Montpellier 1801)Beflexions sur les causesde l'anevrisme spontanS" (Paris 1813)Becherches sur les difficultis dudiagnostic de Van&vrisme" (Daselbst gleichzeitig)Memoire sur la compli-cation des plaies et des ulceres connue sous le nom de pourriture d'hopital"(1815)Precis elementaire des maladies reputees chirurgicales" (3 Bde.,1816)De Vorthomorphie etc." (2 Bde. mit Atlas, 18281829)lZtudedu cholera-morbus en Anglettere et en Ecosse pendant les mois de Janvier et

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