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2 (1885) Chavet - Gwinne
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DELICADO. DELLON.

Neapel und der Entdeckung Amerikas). D.'s Broschüre heisst:11 modo diadoperare iL iegno di India occidentale salutifero remedio a ogni piaga e malincurabile. Impressum Venetiis sumptibus vener. presbyt. Francisci DelicadiRispani etc. Sie X. Febr. anno dorn. MDXX1X" (4., 8 Blätter).

Vgl. Janus, 1853, N. F. II, pag. 193204. J. K. Proksch.

Delioux de Savignac, Joseph-Frangois-Jacques-Augustin 1).de S., aus Paimpol (Cötes-du-Nord), 18121876, diente als Marinearzt, wurdeDr. Montp. 1844 und Professor an der Medicinschule zu Rochefort, später auchzu Brest und Toulon. SeinePrincipes de la doctrine et de la mithode enmidecine" (Paris 1861) machten ihn zuerst vortheilhaft bekannt. Dann folgtederTraite de la dysenterie" (Daselbst 1863), später sowie vorher Schriftenüber Ipecacuanha, Ammoniakalien, Argent. nitr., Pflanzensäure, China, Opium, Jod-präparate, Aloe etc., - eine Reihe von über 90 Arbeiten theils in den Bullet, detherap., theils in den Verhandlungen der Acad. de med. Als Monographien, dieals bedeutend anerkannt wurden, sind noch hervorzuheben:Des rdlations quiexistent entre les maladies lierpetiques, nerveuses et catarrhales" (Paris 1855)-De la spedalsked" (Daselbst 1857)Des paralyses qui accompagnent etsuivent les dysenteries et les coliques sec/tes" (bedeutungsvoll für die Auffassungder letzteren Krankheit, 1867). Zahlreiche Artikel erschienen von I). de 8. imDictionnaire encycl. des sc. med. Von 1866 ab lebte er in Paris nur seinenArbeiten, erlangte den Officiersgrad bei der Ehrenlegion 1858 . und starb 1876zu Cherbourg.

Hahn bei Decliarabre. Red.

Deila Bona. Giovanni D. B., im 18. Jahrhundert zu Verona geboren,studirte in Padua und war der Erste, welcher nach der Neubegründung der klinischenLehrkanzel an dieser Universität, in Folge einer 1764 erfolgten Einladung desDogen M o c e n i g o, praktische Medicin lehrte und derselben eine experimentelleRichtung gab. Er schrieb über Scorbut, in welchem er Analogien mit der Ele-phantiasis und Pellagra zu finden glaubte, über den Gebrauch und Missbrauchdes Kaffees, über die Schutzpockenimpfung und über andere Fragen therapeu-tischen Inhalts. Cantani.

Deila Croce, Vincenzo Alsario, s. Alsa Rio della Croce.

Delle Chiaje, Stefano delle Cli., zu Teano 1794 geboren, studirtein Neapel, wo er namentlich Folinea , den Nachfolger Cotugno's , zum Lehrerhatte und wurde bald nach seiner Promotion zum Doctor Assistent an der ana-tomischen Lehrkanzel und später Professor der Anatomie an der Universität Neapel,cultivirte aber auch die anderen Naturwissenschaften, namentlich Botanik undZoologie. Besonders wichtig sind seine anatomischen Studien über das menschlicheAuge und über die Hoden, wo er die Endigungen der Samencanälehen demon-strirte, die Strictur des highmoke 'schen Körpers und das haller 'sche Netz näherbeschrieb, die Häufigkeit der abweichenden Samencanälehen im Kindesalter bemerkteund sehr gelungene Quecksilberinjectionen ausführte. Nicht weniger bemerkenswerthsind seine Arbeiten über die Helminthen und die wurmtödtenden Mittel, über diemedicinellen Pflanzen (Iconografio delle piante medicinali" [Neapel 1824, 2 Bde.m. Atlas]); sein LehrbuchIstituzioni di anatomio e fisiologia comparata" u. s. w.Alle seine Werke und kleineren Schriften wurden später gesammelt und in 20 Bändenherausgegeben. Cautani.

Delladecima, s. Dalladecima.

Dellon , C. D., französischer Arzt und Reisender, lebte viele Jahre alspraktischer Arzt in Ostindien und beschrieb seine eigentümlichen und abenteuer-lichen Schicksale daselbst in dem Werke:Relations de VInquisition de Goa 1 '(Leyden 1687). Bekannt ist von ihm ausserdem: Traite des maladies particuUeres