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2 (1885) Chavet - Gwinne
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DEISCH. DELABERGE.

Gebrauch zu machen. Durch einen Eid musste er sich verpflichten, dieser Anordnungzu gehorchen. Trotz dem Mitgetheilten war D. Mitglied und 1766 sogar Deeandes Colleg. med. zu Augsburg und als solcher bestallter Prüfer der angehendenWundärzte. Seine Geburt fällt in das Jahr 1713. Er studirte in Strassburg,promovirte daselbst 1741 und begab sich dann in seine Vaterstadt Augsburg, inder er zum Stadtarzt bestellt wurde.

Vergl. Meusl, sowie Siebold 1. c. Kleinpächter.

Deiters, Otto Friedrich Karl D., am 15. November 1834 zu Bonngeboren und daselbst 1856 promovirt, diente seine Militärzeit 1857 in Berlin abund arbeitete fleissig im dortigen pathologischen Institut unter Vikchow. 1858habilitirte er sich in Bonn und erregte bald durch seine mikroskopischen undklinischen Untersuchungen die Aufmerksamkeit. Untersuchungen über die Schneckeder Vögel" (Reichert's und Dubois ' Archiv 1860) -lieber die Laminaspiralis der Schnecke" (Zeitschr. f. wiss. Zoologie, Bd. X) Untersuchungenüber die Lamina spiralis membranacea etc." (Bonn 1860) verdienen neben denBeiträgen zur Histologie der quergestreiften Muskeln" (Reichert's und Dubois'Archiv 1861) undUeber das innere Gehörorgan der Amphibien" (Daselbst 1862)besonders genannt zu werden. In derDeutschen Klinik" 1849 schrieb D. überdie Zellenlehre, Ebenda 1859 UberMerkwürdige Scharlach fälle". - Am5. December 1863 machte mitten in voller Thätigkeit ein Typhus seinem Lebenein Ende.

H a h n bei D e c h a m b r e. Eed.

Dekkers, Frederik D., 1648 in s'Hertogenbosch geboren, studirte inLeyden unter Sylvius, wo er 1668 promo virte, sich als Arzt etablirte undschon im folgenden Jahre eine Ausgabe von Barbette'sPraxis, cum notis etobservationibus" besorgte. Bald bekam er einen sehr grossen Ruf, wozu seine1673 erschienenen Excercitation.es practicae circa metliodum medendi" (ein sonder-bares Buch, worin die acht Abtheilungen nicht nach den Krankheiten, sondernnach den Arzneimitteln, welche gegen die verschiedenen Krankheitsformen vor-geschrieben wurden, classificirt sind, das jedoch viele sehr gute chirurgische undmedicinische Wahrnehmungen und eine genaue Beschreibung der damals herrschendenKrankheiten umfasst) hauptsächlich beitrugen. Als 1694 A. Cyprianus aus Franekerund J. C. Brunner aus Heidelberg das Professorat verweigert hatten, wurde D.zum Prof. ord. medicinae practicae in Leyden ernannt (Oratio de medicina etmedendi methodo"). 1697 wurde er auch zumProf. collegii praetico-medici innosocomio" ernannt, wodurch er die sehr gewünschte Gelegenheit bekam, auchpraktischen Unterricht am Krankenbette geben zu können, eine Function, die ermit grossem Verdienste erfüllt hat, bis er sie 1719 seinem Nachfolger H. OosterdtkSchacht übertrug. Er starb im November 1720. c. E. Daniels.

Delabarre, Christop h e - F r a n 9 o i s D., berühmter Zahnarzt und Sohneines solchen in Rouen, wurde bald nach seiner Promotion zu Paris 1806 aneiner Reihe der grösseren hauptstädtischen Hospitäler als consultirender Zahnarztangestellt. Bei seinem Tode November 1862 hinterliess er eine Anzahlsein Fach wesentlich fördernder Schriften, so:Odontologie etc." (Paris 1815)Traite de la seconde dentition etc." (Daselbst 1819)Methode nouvellede diriger la seconde dentition etc." (Daselbst 1826), auch Zahntechnisches undgesammelte Vorlesungen.

Hahn bei Dechambre. Red.

Delaberge , Alexandre-Louis 1)., geboren 1807 als Sohn eines zuStrassburg 1819 promovirten Arztes, erlangte selbst die Doetorwürde zu Paris 1833,starb aber bereits 1839 im März. Er war Mitarbeiter amJourn. univ. et hebdo-madaire" und hatte mit Monneret die Herausgabe desCompendium de medecine"vorbereitet. Seine im obgenannten Journal publicirten Arbeiten sind klinisch-