DE BOURGES. —
BOUTEILLE.
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wurde nacheinander Leibarzt Louis Xli., Franz I. und Heinrich II. undstarb 1556. — Simon de B., gleichfalls in Blois geboren, promovirte 1548 inParis. Er wirkte als Leibarzt Carl IX. und starb 1566. — Jean de B., derVater, war Doyen der Facultät 1654 ('starb 1661) und Jean de B., der Sohn,war Arzt am Hötel-Dieu in Paris bis zu seinem Tode 1684. Ungar
Bourienne, Robert B., französischer Militär-Chirurg, war zu Vinne-Mervillebei Kouen am 4. Mai 1731 geboren, machte die Feldziige in Deutschland mit, wurde1763 nach dem Frieden Chirurgien-major der Truppen in Corsica, erhielt 1777das Brevet als Chirurgien Consultant des camps et armees. Nachdem er 1786 inden Ruhestand getreten war, liess er sich in Paris nieder und starb daselbstam 16. März 1804. Von seinen zahlreichen Aufsätzen, die in dem Journ. de med.,chim. et pharm. (T. XX—XLIII) enthalten sind, und hauptsächlich Fälle vonVerwundungen betreffen, führen wir nur folgenden an: ,, Observ. sur les abciis quiont leur siege dans l'interstice des muscles du bas-ventre" (T. XLIII, 1775);ferner aus Dehorxe's Journ. de med. milit. (T. I, III, V, VI, VII, 1782, 84, 86,87, 88): „Obs. sur les grands fracas d'os, a la suite des plaies d'armes ufeu" —„Mem. sur les effets de la piqfire des aretes de la vive" u. s. w.
Dict. Ii ist. I, pag. 496. Gurlt.
* Bourneville, Desire-Magloire B., zu Paris, ist am 20. October 1840zu Garencieres (Eure) geboren, studirte in Paris, veröffentlichte bereits als Externeund Interne der dortigen Hospitäler verschiedene Arbeiten, wie: „De Vinegalitedu poids entre les hemipheres cerebrales chez les epileptiques" (1861) — „De lacondition de la bauche chez les idiots" (1864) — „Socrate etait-il fou?" —zusammen mit T einturier: „G. V. Townley, Du diagnostic de la folie aupoint de vue medico-legal" — mit Demselben: „Cours de M. Claude Bernard"(1865) — „Le cliolera a l'hopital Cochin" (1866). In demselben Jahre erhielter eine Anerkennung für ausgezeichnete Dienste bei der Behandlung von Cholera-kranken in Amiens. Er schrieb ferner: „De l'emploi de la feve de Galabardans le traitement du tetanos" (1867) und „De Vantagonisme de la feve deCalabar et de V atropine" (1870). 1870 wurde er Doctor mit der These:„Stüdes de thermometrie clinique dans Vh&morrhagie cSribrale etc." und warwährend des Krieges von 1870—71 als Arzt der Pariser Nationalgarde und ineinem der dortigen Lazarethe thätig. Er gab noch die Vorlesungen von .T. G iraldes„ Legans cliniques sur les maladies des enfants" (1868) und die „Lecons deM. Gharcot sur les maladies du Systeme nerveux" (1872), sowie „Htudescliniques et thermometriques sur les maladies du Systeme nerveux" (1872) heraus.Er ist der Begründer und Haupt-Redaeteur der Zeitschrift „Le progres medical"und der „Revue phofograjthique des hopitaux de Paris".
Bitard, pag. 169. — Glaeser, pag. 68. G.
Bourru, Edmond Claude B., geboren in Paris 1737, daselbst promovirt1766; war Bibliothekar der Facultät bis 1775 und wurde 1780 mit den Vorlesungenüber Chirurgie in französischer Sprache betraut. Literarisch thätig war er vor-zugsweise auf dem Gebiete der Syphilidologie. Unger.
Bousquet, Frangois B., Arzt in Mirande, sonst ein exaltirter Revolu-tionär, starb 1829. Unger.
Boussier, s. B ourgeois , Louise B.
Bouteille , Etienne-Michel B., zu Manosque (Basses-Alpes), war am3. August 1732 geboren, erlangte 1765 die Doctorwürde und erhielt 1774 vonden Procureurs der Provence den Auftrag, über das in der Stadt Forcalquier undderen Umgebung herrschende Miliarfieber nähere Untersuchungen anzustellen. Erunterzog sich dieser Aufgabe, nicht ohne selbst von der Krankheit schwer befallenISiogr. Lexikon. I. 35