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1 (1884) Aaskow - Chavasse
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BOUTEILLE.

BOUVENOT.

zu werden lind berichtete darüber in einemHein, sur la fievre miliaire"(Journ. de med., T. LI). Ferner veröffentlichte er noch mehrere der Societe royalede med. (1783) überreichte Abhandlungen über methodische Behandlung- derHundswuth, über spontane Hydrophobie, über Phthisis. Er war ausserdem derVerfasser einer Anzahl von historischen und biographischen Artikeln und starbam 24. Mai 1816.

F e r a u d, pag. 52. <j.

Bouterweck , Friedrich B. (sein Vater schrieb sieh Butterweck),wurde zu Ocker bei Goslar am 15. April 1766 geboren, studirte seit 1784 in Güttingendie Rechte, Philologie und Philosophie, promovirte 1789 in Helmstädt und liess siehim nämlichen Jahre in Göttingen als Privatdocent nieder. 1797 wurde er ausser-ordentlicher, 1802 ordentlicher Professor der Philosophie und starb am 9. August1828. Von seinen Schriften sind als hierher gehörig zu erwähnen:Anleitungzur Philosophie der Naturwissenschaften" (Göttingen 1803, 8.) Ueber dieTemperamente, eine philosophische Grille" (Berliner Journal für Aufklärung,Bd. IV, 1789)De primis philosophorum Graecorum decretis physicis"(Comment. societat. Göttingen recent., vol. 2, ad. a. 181113)De originihusrationis physicae, rpiae a nostratis dynamica appellatur, apvd veteres philo-sophos investigandis" (Ibid. ad a. 181415). Max Salomon.

Bouvard, Charles B., geboren 1572 in Montoire bei Vendome, studirtein Angers und promovirte in Paris 1606. Er war Professor am College de France,Director des Jardin des plantes und Leibarzt Ludwig XIII. B. ist Verfassereines heute sehr seltenen Werkes von übrigens bescheidenem Werthe, dessen Titelhier angeführt werden mag:Historiae hodiemae medicinae rationali veritatis,Xoyo; 7rpoTp£77TL/.oc ad rationales medicos"; in diesem Werke verlangte B. einenGerichtshof für die Beurtheilung des Werthes der Aerzte. 1!. zeichnete sichausserdem durch einen dominirenden Charakter aus, mittelst dessen er die Facultätsowohl, wie seinen König lange Jahre hindurch in stetiger Abhängigkeit erhielt.Er starb 1658. ünger.

Bouvart, Michel-Philippe B., ein seiner Zeit berühmter Arzt, wurdeam 11. Januar 1717 zu Chartres, wo sein Vater als Arzt lebte, geboren. Erstudirte zu Rheims und erwarb sich daselbst 1730 den Doctorgrad. Er kehrtehierauf nach Chartres zurück und prakticirte dort. Gleichzeitig versah er Dienstean einem kleinen Krankenhause. 1736 ging er nach Paris, bildete sich dort nochweiter aus und wurde 1738 Doctor der Facultät zu Paris. Er errang sich inParis eine grosse Praxis und wurde 1743 Mitglied derAcademie des sciences",welche Stelle er aber nur 11 Jahre bekleidete. Im Jahre 1743 erhielt er denLehrstuhl der Medicin am College royale. Er hatte ein brüsques Wesen und ver-wickelte sich dadurch in häufige literarische Streitigkeiten. Zu diesen polemischenSchriften gehört:L'examen du livre de Tronchin de Geneve etc." (Anonym,8., 1758) undLettre d'un medecin de province a un medecin de l 'aris"(Chalons 1758). In diesen Schriften macht er der durch Tbonchin befürwortetenund verbreiteten Inoculation heftige Opposition. Ebenso nur eine Polemik, gegenLebas, Bertin und A. Petit gerichtet, ist die Schrift:Consultations contreles naissances pretendues tardives" (1764), in der er sich sehr leidenschaftlichgegen das Vorkommen einer verlängerten Schwangerschaft ausspricht. NachSenäc's Tode wurde ihm die Stelle des ersten Arztes des Königs angetragen,doch schlug er sie aus. Im Jahre 1768 wurde B. geadelt, zog sich 1785, da erzu kränkeln begann, von der Praxis zurück und starb, während seiner Krankheitjede ärztliche Behandlung ablehnend, am 19. Januar 1787. Kleinwächter.

Bouvenot, Louis Pierre B., geboren 1756 in Arbois, war zuerstSoldat, dann Priester und begann als solcher nach einem abenteuerlichen Lebenund im Alter von 40 Jahren das Studium der Medicin unter den Auspicien des