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1 (1884) Aaskow - Chavasse
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BESLEE.

BESSER.

Epistola medica (in HORNUNG's Cista medica). Fruchtbarer war sein SohnMichael Robert B., 16071661, in Altdorf und Padua ausgebildet und anersterer Universität 1631 promovirt, in welchem sich die Leidenschaft des Oheimsfür naturwissenschaftliche Gegenstände neu verkörperte. Ausser botanischen Publi-cationen und einer Beschreibung von Basilius B.'s Naturalien-Cabinet besitzenwir von ihm DissertationenDe nutritione" (Altdorf 1625)De sanguinesecundum et praeter naturam" (daselbst 1631), sowieAdmirandae fabricaehumanae muliebrispartium generationi potissimum inservientium etc. 11 (mitTafeln in natürlicher Grösse. Nürnberg 1640).

Biogr. med. II. Red.

Besnard, Franz Joseph B., im Jahre 1748 am 20. Mai zu Buchs-weiler im Elsass geboren, studirte in Strassburg Philosophie und Medicin, in derer im Jahre 1775 zum Dr. promovirt wurde. Im selben Jahre zum Leibarztdes Pfalzgrafen Maximilian ernannt, siedelte er mit diesem 1790 in die Pfalznach Mannheim und mit Anfang dieses Jahrhunderts nach München über, wo er zumProtomcdicus und Generalinspector sämmtlicher Militärspitäler ernannt wurde. Indiesen führte er die Behandlung der Syphilis ohne Quecksilber ein, nachdem erschon im Jahre 1783 eine auf diese Methode bezügliche Abhandlung der Academiede medecine in Paris vorgelegt hatte. B. machte sich um die Einführung der Impfung-und die Verbesserung des Medicinalwesens in Bayern verdient und ist am 16. Juni1814 gestorben. In zwei Abhandlungen, vou denen die erste 1808, die zweite unterdem Titel:Analytische Erklärung über die Entstehung des venerischen Giftex"1811 in München erschien, hat er vor dem Gebrauch des Quecksilbers gewarnt.

AlJg. deutsche Biographie. Bd. II, pag. 555. Baader, Gelehrtes Bayern,Bd. I, pag. 97. F. Seitz.

* Besnier, Er n est B. , zu Honfleur 1831 geboren, studirte iu Paris alshervorragender Schüler von Barth und Bazin . Seine Promotion fand 1857 statt.Seit diesem Jahre wirkt B. in Paris und entfaltete eine umfangreichere Thätigkeitan den dortigen Hospitälern, seit 1863. Dirigirender Arzt des St. Louis-Hospitalwurde er 1872, Mitglied der Akademie der Medicin 1881. - Abgesehen von derausgezeichneten Uebersetzung von Kai'OSi's Vorlesungen über die Haut-krankheiten, die er mit A. Doyon besorgte und mit Anmerkungen versah(Wien und Paris II. Vol. 1881) und zahlreichen kleineren Publicationen speciellin den Annales de dermatologje et syphilographie ist B. der Verfasser von: Trattedes etranglements internes de Vintestin" (1 vol. in 8.; Paris 1860)Rapportssur les maladies regnantes ä Paris" (1861 1880, 2 vol. in 8.) zahlreicherArtikel imDictionnaire eneyelopediqiie des sciences medicales" speciell dergrösseren ArbeitRheumatisme" . Red.

Besse, Jean de B., promovirte in Paris 1703. Sein Werk: Recherches-anahjtiques de la itrueture des parties du Corps humain" (Toulouse 1702 .in welchem er die Lehren Chibac's widerlegte, veranlasste eine heftige Polemikzwischen ihm und Helvetius . jünger."

* Besser , Leopold B., geboren am 11. Mai 1820 zu Altenburg iuSachsen, studirte in Leipzig, wurde hier wegen burschenschaftlicher Verbindungrelegirt und promovirte später in Jena am 10. Juli 1845, um sich dann ein Jahr alsSchüler Skoda's weiter auszubilden. Nach einer Thätigkeit als praktischer Arztvon 18471855 privatisirte B. in Berlin bis 1859 und wurde dann Anstalts-arzt des gr. Tr. W. Waisenhauses bis 1863. Nach dreijähriger Thätigkeit inSiegburg gründete er 1866 das Asyl Pützehen bei Bonn. In seinen Schriften:Benutzung der ersten Lebenstage des Säuglings" (Göttingen 1853. 4 Auflagen)Die Aerzte in der Goncurrenz" (Göttingen 1855)Werden und Wachsenunserer Kinder" (Frankfurt, 2 Auflagen) - Ueber die IJistogenese der Ganglien-zellen des Gehirns" (Virchow's Archiv 64) undWas ist Empfindung?"