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1 (1884) Aaskow - Chavasse
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ARNISAEUS. ARNOLD.

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1636 starb. Er war ein sehr tüchtiger Anatom und schenkte der Universität inKopenhagen das erste menschliche Skelet, das hier zum Unterricht benutzt wurde.Er scheint als Rathgeber des Königs einen nicht geringen Einfluss auf dieAngelegenheiten der Universität und namentlich des medicinischen Studiumsgehabt zu haben und erwarb sich auch Verdienste um die legale Medicin. Aussermit Medicin beschäftigte er sich auch mit Metaphysik, Physik, Jurisprudenz undPolitik. Seine zahlreichen Schriften über Medicin und andere Wissenschaften findensich aufgezählt bei Ingerslev : Danmarks Lägerog Lägeväsen, I. Th., pag. 298 bis299. Nähere Nachrichten auch bei P anüm : Vort medic. Facultets Oprindelse ogBarndom, Kjöbenhavn 1879, pag. 85. Fredrik A., Sohn des Vorigen, geborenin Hilleröd 1621. Studirte von 16371653 im Auslande. Zeichnete sich durchden Muth aus, mit dem er 1654 an der Behandlung der Pest in KopenhagenTheil nahm und wurde ein Opfer derselben am 20. August 1654. Schrift:Disp.de Melancholia Hypochondrica," (Hafnia 1664, 4.). p l p a num.

Arnold, Johann Friedrich A., Wundarzt zu Gross-Hennersdorf beiHerrnhut in der Lausitz, war am 20. Juli 1761 zu Herrnhut, wo sein VaterJohann Michael A. die Chirurgie ausübte, geboren. Er hatte seine Studienin Berlin gemacht und schrieb einige die Augenheilkunde betreffende kleine Ab-handlungen in Hufeland's Journal, Bd. XXVI, XXIX, XXX, (1807181.0): Wirksamkeit der Essentia Galbani bei verschiedenen Augenentzündungen"Heilung eines Staphyloma spurium (ceratocele) mit Barytes muriata" Ueber eine zwei Jahre lang verkannte Ursache des peinlichsten AugenübelstOphthalmie von einem fremden Körper unterhalten)"Ueber Photophobie".Sein Tod erfolgte am 7. October 1809.

Otto-Schulze, 1821, pag. 11. Callisen, I, pag. 237; XXVJ, pag. 84. (j.

Arnold. Georg Christian A., geboren 1747 zu Lissa, promovirtezu Leipzig 1768 (De motu fluidi nervei per fibres medulläres nervorum") undwurde Professor der Heilkunde in Krakau. Seine zahlreichen Schriften bewegensich zum Theil in rein speculativer Haltung auf dem Gebiete der Geburts-kunde. Neben den casuistischen Mittheilungen verdienen besondere Nennung: Obser-ratiomim physico-medicarum annvs 1772" (Vratislaviae 1777), sowieHistoriaantiquae medicae Polonae prodomus" (in Mise. Craviensibus 1815). Red.

Arnold, Ignaz Theodor Ferdinand Kajetan A., Privat-Docentan der Universität, Gerichtsadvocat und Universitäts-Secretär zu Erfurt, wardaselbst am 4. April 1774 geboren, war ein Anhänger der GALL 'schen Lehreund gab 1805 heraus:Dr. Jos. Gall's System des Gehirn- und Schädelbaues,nach den bis jetzt über seine Theorie erschienenen Schriften. Als Leitfadenbei academischen Vorlesungen dargestellt" ; ferner 1806 unter Gall's Namen:Meine Heise durch Deutschland etc." Ein Verzeichniss seiner zahlreichenanderen, anonym herausgegebenen belletristischen Schriften findet sich bei Meusei..Er starb am 13. October 1812.

Callisen, I, pag. 238; XXVI, pag. 85. Meusei, IX, pag. 35; XVII, pag. 47;XXII, pag. 68. (i.

Arnold, Johann WilheIm A., Professor in Zürich, später Arzt zuHeidelberg, war am 10. März 1801 zu Edenkoben in der Rheinpfalz geboren.Er war der ältere Bruder von Friedrich A. (s. diesen), studirte von 18211825auf der Universität Heidelberg unter Tiedemann, Gmelix , Conradi , Pochelt.OheliüS und Naegele , promovirte am 6. September 1825 und schrieb die Disser-tation:De salis ammoniaci vi et usu" (1826). Im Jahre 1826 besuchte er diemedicinischen Lehranstalten in Paris. Vom Frühjahr 1827 bis zum Herbst 1835hielt er als Privat-Docent an der Universität Heidelberg Vorlesungen und sehrieb:Hodegetik für Medicin-Studirende oder Anleitung zum Studium der Medicin etc."(Heidelberg und Leipzig 1832). Nachdem sein erwähnter Bruder Friedrich A.