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2 (1840) L - Z. Supplemente A - Z
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LACTUCA SCARIOLA - LAPAROSCOPIA

ben Zufälle, wie durch Lactucarium. Gegenmittel sind die gegen Lactuca-rium angegebenen (s. Lactuca sativa).

Iiactuca Scarlolft Linn., wilder Lattich. Wächst inDeutscli-land auf Schutthaufen wild, ist dein Stengel und der Blume nach der La-ctuca virosa ganz ähnlich, hat aber kleinere, meist senkrecht vom Stengelabgewendete, schrotsägeartige, fiederspaltige, feinzähnige, am Grunde pilz-förmige , an der Mittelrippe stachelige Blätter. (Abbild, s. Winklers Deutsch.Giftpflanzen Tab. 64.) Wirkung und Vergiftungszufälle, wie beiLactuca virosa, doch etwas schwächer. Hülfsmittel. Wie b<ü Lactu-carium.

üactucarium, s. Lactuca sativa.

Iiactuksäure, s. Acida (Nachtrag).

Laesio (juristisch), s. Delictum.

Iiaesiocainpa processionea , s. Kerbthiere.

liaesiones, S. Verletzungen.

Xiacsiones mcctaanicac, » Beschädigungen (Nachtrag).

Lnger 9 Lagerstelle, s. Bivouac (Nachtrag).

Iiähmung', s. Contractura und Paralysis.

[inma§gift. Ist eine Art des Pfeilgiftes (s. d.), womit F. D. Htr-risant (Experiments made 01» a great number of living auimals with thepoison of Lamas and of Tecunas, cfr. Philos. transact. 1751. S. 75) vieleVersuche angestellt hat.

Laiüiiul cribros», s. Kopfknochen.

Kiainina papyracea, s. Gehörorgan.

Xiamina perpendicularis, s. Kopfknochen.

Eianzcnschlange, s. Amphibien (Nachtrag).

Siaparoinetrotoxnia, s. Hysterotomia.

Laparoscopi», die Untersuchung des Unterleibes (dieWeichen nicht ausgenommen), welche mit Umsicht von jedem Praktiker, so-wol bei aeuten als bei chronischen Abdominalübeln, bei Brüchen etc., ange-stellt werden muss, will er sich keinen MissgrifF in der Diagnose zu Schul-den kommen lassen. Richard Bright hat in seiner leaeuswerthen Schrift:Gulstonian Lectures on the fonctions of the abdomen and some of the dia-gnostic marks to its Diseases, deliv. for 183S, eine systematische Untersu-chung des Unterleibs zur Ermittelung der in demselben stattfindenden Krank-heiten angegeben. Viele Leiden des Unterleibes werden nur aus fern ste-henden semiotischen Zeichen, aus der Beschaffenheit der Zunge, der Auslee-rungen, der Art der Verdauung etc. entnommen. Dennoch hat man aus ei-ner genauen, umsichtigen, localen Untersuchung des Unterleibs viel sicherereMerkmale, als aus jenen Zeichen. Leider liegt aber dieser Theil der Se-miotik noch in der Kindheit; viele Ärzte kennen ihn gar nicht und Andereuntersuchen den Unterleib sehr mangelhaft, obgleich die diagnostische Ex-ploration des über dem Zwerchfall belegenen Theils des Rumpfs seit Laen-nec erstaunenswerthe Fortschritte gemacht hat. Bei der Laparoskopie sindfolgende Punkte wohl zu berücksichtigen: 1) Empfindlichkeit derHaut des Unterleibes. Sie ist sehr mannigfaltig, bald natürlich, baldkrankhaft; in Fiebern oft hochgesteigert, so dass man an ein Localleiden,an eine Entzündung des Unterleibes denken könnte, wenn nicht überall dieHaut dieselbe Empfindlichkeit und Temperatur hätte. Bei spastischen, hy-