Eisen.
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im Innern mit einem spiegelnden Metallüberzuge, in welchemoft deutlich ausgebildete Octaeder und Würfel sichtbar sind.
Grössere Mengen reinen Eisens in conpactem Zustandegewinnt man am leichtesten, wenn man unter einer die Luftabschliessenden Glasschicht Schmiedeeisen mit etwas Eisenoxydin Kalktiegeln bei stärkstem Gebläsefeuer niederschmilzt. Dergeringe Kohlenstoffgehalt des Schmiedeeisens wird dabei durchden Sauerstoff des Eisenoxydes verbrannt.
Bei Electrolyse einer mit Salmiak gesättigten Eisenvitriol-lösung scheidet sich am negativen Pole metallisches Eisen inhellgrauen Platten ab. Dasselbe enthält indessen gebundenenWasserstoff, welcher beim Erhitzen im Vacuum als solcheraustritt.
Das reine Eisen ist im compacten Zustande fast silberweiss,ausserordentlich politurfähig, in hohem Grade geschmeidigund wird in der Nähe eines Magneten selbst magnetisch und inFolge dessen von letzterem angezogen, verliert aber den Magne-tismus sofort wieder, wenn der Magnet entfernt wird. Seinspecif. Gew. ist 7,84. Bei Rothgluth erweicht es, lässt sich beibeginnender Weissgluth zusammenschweissen, wird aber beiweiterer Temperatursteigerung spröde und schmilzt erst beiheftigstem Gebläsefeuer, immerhin aber leichter als das Man-gan. An trockener Luft verändert es sich bei gewöhnlicherTemperatur nicht, ebenso nicht in reinem Wasser. Beim Zu-sammenwirken beider dagegen rostet es, namentlich schnellin Gegenwart von etwas Kohlensäure. Bei Glühhitze oxydirtes sich an der Luft zunächst zu Oxyduloxyden (§. 794), später zuOxyd, Fe 2 0 3 . Im reinen Sauerstoffgase brennt es, einmal an-gezündet, weiter, und zwar unter so bedeutender Wärme-entwickelung, dass ein Theil des Metalles dabei verdampft undFlammenbildung verursacht (§. 79, Fig. 15). Bei starker Roth-gluth wirkt es zersetzend auf Wasserdampf (§. 88). In ver-dünnten Säuren löst es sich meist unter Wasserstoffentwickelungzu Ferrosalzen, in verdünnter Salpetersäure dagegen ohne Gas-entwickelung unter Bildung von Ferronitrat und Ammonnitrat(§. 158). Durch Eintauchen in höchst concentrirte Salpeter-säure und nachheriges Abwaschen, oder durch kurzes undgelindes Erhitzen wird es, wahrscheinlich in Folge geringeroberflächlicher Oxydation, in Säuren unlöslich.
Dem Zink gegenüber ist das Eisen negativ, rostet daherin Berührung mit letzterem nicht leicht (sogenanntes „galva-nisirtes" Eisen des Handels). Aus den Lösungen der Salze;
Strecker-Wislicenus, Anorganische Chemie. 51