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9 (1864) [U - Z]
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Zwiselit. Zymoskop.

Saft; er enthält nach Fourcroy und Vauquelin Traubenzucker undMannit, Gummi, citronsauren und phosphorsauren Kalk. Nach Hors-ford 1 ) enthalten lOOThle. weisse Zwiebeln: 1,18 Stickstoff, 0,85 Ascheund 93,8 Wasser. Das durch Destillation der Zwiebeln erhaltenescharfe ätherische Oel enthält nach AYertheim hauptsächlich Allylsul-furet (s. d. Art. 2. Aufl. Bd. I, S. 587).

Nach Herapath 2 ) enthalten die Zwiebeln 0,54 Proc.Asche, unddarin 43,0 Kali, 23,7 Kalk; 4,0 Magnesia, 5,9 Schwefelsäure; 19,7Phosphorsäure, 0,3 Kieselsäure, 3,4 Chlornatrium. Fe.

Zwiselit, Eisenapatit, welcher nach Fuchs 3 ) 35,60 Phos-phorsäure, 35,44 Eisenoxydul, 20,34 Manganoxydul, 3,18 Fluor, 4,76Eisen, 0,68 Kieselsäure ergab, ist wahrscheinlich eine Abänderung desTriplit. Das bei Zwisel in Bayern vorkommende Mineral ist krystalli-nisch derb und individ.ualisirt; nach den Spaltungsflächen wahrschein-lich orthorhombisch, hat unvollkommen muschligen bis unebenen Bruch,ist nelkenbraun, wachsartig glänzend, an den Kanten durchscheinend,hat graulichweisseu Strich, die Härte sss 5,0 und das specif. Gewichts= 3,97. Vor dem Löthrohre erhitzt verknistert der Zwiselit, schmilztunter Aufwallen sehr leicht zu einer metallisch schimmernden magneti-schen bläulichschwarzen Kugel und reagirt mit Flüssen auf Eisen undMangan. In erwärmter Salzsäure ist er auflöslich und entwickelt inconcentrirter Schwefelsäure Fluorwasserstoffsäure. K.

Zwillingskry stalle s. unter KrystallographieBd. IV, S. 650, 658, 665, 673 und 681.

& ^i^, Quickgold, Doppelblättchen von Feingold

Zwischgoldund Feinsilber, durch Auswalzen und Ausschlagen von mit Gold plattirtem Silber dargestellt.

Zygadlt nannte A. Breithaupt 4 ) ein auf der Grube KatharinaNeufang zu Andreasberg am Harz vorkommendes Mineral, welches nachPlatt ner Lithion, Thonerde und Kieselsäure enthält. Die Albit ähn-lichen Zwillinge haben Aehnlichkeit im Aussehen mit Stilbit, die Härtenahe = 6,0 und das specif. Gewicht == 2,511 bis 2,512. Sie sindröthlich- bis gelblichweiss, schwach durchscheinend, glasartig glänzend,auf den deutlichen Spaltungsflächen in Perlmutterglanz geneigt. K.

Zymische Säure s. Zuminsäure S. 1198.Zymom (von .

unlösliche Theil des PlL_

S. 368 und 2. Aufl. Bd. II, 3, S. 148).

Zymoskop oder Hefenprüfer nannte Zenneck 5 ) einenApparat zur Prüfung der Hefe auf ihre gährungserregenden Eigenschaftendurch Zusammenbringen mit Zuckerwasser und Beobachten der Kohlen-säureentwickelung.

£v[irj, Hefe oder Ferment) wird der in Alkohol'flanzenklebers genannt (s. unter Kleber BJ. I\ r ,

!) Annal. d. Cliem. u. Pharm. Bd. LVIII, S. 200. 2 ) Journ. f. prakt. Chom.Bd. XLVII, S. 389. 3) Journ. f. prakt. Chem. Bd. XVIII, S. 499. *) Pogg.Annal. Bd. LXIX, S. 441. 6 ) Buchner's Repert. Bd. LIX, S. 204.