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diaphoretische Mittel (^ntimonium, Lulpkur, (?ua-Zacum, O^zium)"), die beste Kur der Hautkrankheit.Liegt eine verhinderte oder fehlerhafte Absonderung derLeber zum Grunde, so verlangt die Hautkrankheit dieAnwendung solcher Mittel, welche die Thätigkeit diesesOrgans vermehren oder verbessern (Rhabarber, Lx-traeta, rekolventia fubamara, Oksliäonium,^aur. OuinmÄta ferulÄ2. äic.). (8. Ictörus,^lorbus ^s/iricus). — Oft liegen Unterdrückungenoder Anomalien der Menstruation bey der Hautkrankheitzum Grunde. Hier kann der Fall dreyfach seyn: Ent-weder eS ist Hinderung des ersten Durchbrechens derMenstruation, (aus welchem Grunde viele Ausfchlägeoder sogenannte Scharfen bey jungen Madchen herrüh-ren ). Hier ist es eine Entwickelungskrankheit, und dieKur besteht in Entfernung der Hindernisse und Beför-derung des Durchbruchs der Menstruation. Oder es istSuppression der Menstruation. Hier ist die Kur dieMiederherstellung derselben. Oder es ist das Endigendieses temporellen Blutflußes (OllAÜo^lenliruorum).Hier ist Kompensation desselben, und Wiederherstellungdes Gleichgewichts die Kur der Hautkrankheit. ( Mansehe die Behandlung der Anomalien des I^uxus men-liruus).
Es kann jedoch diese Kurart auch in solchen Fälleneintreten, wo die Hautkrankheit Folge einer unterdrücktenkrankhaften Affektion war, wenn nämlich die Grundur-sache nicht zu heben ist, oder wenn die krankhafte Affek-tion (hauptsächlich eine pathologische Sekretion) durchlange Dauer so habituell und zum Gleichgewicht desGanzen so nothwendig geworden >st, daß ihre Hemmungeine andere pathologische Thätigkeit erzeugt, z. B. einvon selbst entstandenes oder künstliches Geschwür, waslange schon eMirte, in einem schon bejahrten Subjekte,eingewurzelter ?Iuor aldus Ac.
*) S. Diaphoretische M?tho5l