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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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22
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*) S. I. Band Dmrech'che Methode.

oder Würmer, oder Verstopfungen und Fehler der Le-ber und anderer Eingeweide des Unterleibes vorhandensind, und entferne sie. (Die Zeichen und Kur f. ^or-bus (?a/tricus, Vermes). Besonders ist diese Rück-sicht bei) Kindern äußerst wichtig, wo man oft beyderKur hartnäckiger Hautkrankheiten ohne Anwendung er-öffnender, Schleim auflösender, ausleerender Mittelgar nicht fertig wird.

Nicht weniger wichtig aber find die antagonistischwirkende», wohin auch die metastastschen gehören. Siesind entweder Unterdrückungen natürlicher oder krankhaf-ter Thätigkeiten.

Man untersuche daher bey der Kur jeder Haut-krankheit sorgfältig, ob Unterdrückungen irgend einerFunktion oder Krankheitsaffcktion vorhergegangen find,worauf die Hautkrankheit erfolgte. In solchen Fällenbesteht die Kur der Hautkrankheit darin, daß man ent-weder die unterdrückte Thätigkeit, sie mag nun natur-gemäß oder krankhaft feyn, wiederherstellt, oder im letz»tern Fall die Nothwendigkeit derselben, d. h. die Grund»krankheit aufhebt, wenn sowohl die Hautaffektion, alsdiejenige, auf deren Verschwindung die Hautkrankheiterfolgte, nur Symptome waren.

Die erste Kurart ist passend, wenn die Hautkrank-heit Folge der Unterdrückung einer naturgemäßen Funk-tion ist. Dahin gehören besonders die Absonderungen.Ist die Urinabfonderung vermindert (ein Fall, der be-sonders bey alten Leuten häufig Ursache der hartnäckig-sten Hautkrankheiten werden kann) , so ist die Beför-derung derselben durch urintreibende Mittel die Haupt»kur der Hautkrankheit (L^uüls, Digitalis, 8pir.

ciulc. ^uniperus, *). — Ast Unter-

drückung oder Verminderung der Hautabsonderung dieUrsache (rheumatische E^anthemen), so ist Beförderungund Wiederherstellung derselben durch Hautkultur und