17
2. Zuweilen durch die ganze Krankheit hindurch,z. B. die gutartigen Blattein und Masern, die Ephe-mer« , das einfache rheumatische Fieber, die Verbindungdes gastrischen Zustandes mit einem einfachen Reitzfieber.
P r o g n o st i k.
Lebensgefahr hat dieß Fieber gar nicht, es müßtedenn ein Sub/ekt treffen, welches einzelne schwache oderkranke Eingeweide hatte. Hier kann es eine LMlaffek-<ion erregen, die gefährlich wird.
A e t i o l o g i e.
Alle oben angegebenen fiebererregenden Potenzenkönnen auch diese Fiebergattungen unter folgenden Um-bänden erzeugen: wenn sie entweder selbst von der Be-schaffenheit sind, daß sie keinen beträchtlichen Einflußauf Erhöhung oder Verminderung der Lebenskraft ha«ben; oder wenn sie auf einen Körper wirken, bey demdas Reitzverhsltniß im vollkommenen Gleichgewicht undweder zum sthenischen noch asthenischen Zustand Neigungvorhanden ist *).
The'
*) Ich will fehl gern zugeben, daß bey jedem auch einfach ge-nannten Fieber eine Störung des Huantitätsverhältnißesund also der unbemerlliche Anfang eines sthenischen oder asthe-nischen Zustandes vorhanden sey, der Theoretiker also diese Fie-heigattung ganz weglassen könne. Ab« für den praktischen Ge-brauch , dem diese Arbeit bestimmt ist, »erhält sichs anders,und hier scheint mir die Absonderung d«cser Gattung von denbeyden andern nothwendig zu sey», denn
i. Es ist oft weder aus den vorhergegangenen Ursachen nochaus den gegenwärtigen Erscheinungen zu entscheiden, welchenVuantitätschorakter das Fieber ha». Weder Zeichen eines stheni-schen noch eines asthenischen Zustandes, sondern blos die Symp-tomen der einfachen Fieberreifung des Rer»en-und Gefäßsy-stems , stellen sich uns dar. Wie oft finden wir dieß im An-fang der Fieber, in dem Zeitpunkt, den daher die Alten mit
Hnselasos Gyst- II. B. B Recht
«
l
l<