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2 (1803) Spezielle Therapeutik
Entstehung
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Je mehr sich dasselbe schon vor dem Fieber in ei-nem geschwächten oder kränklichen Zustande befand, jemehr einzelne, besonders edle, Theile schon der Sitzeiner örtlichen Schwäche oder Krankheit waren, je mehrdas Gemüth des Kranken zur Furcht und Niederge-schlagmheit, zur Ungeduld und Ungehorsam geneigt ist,,je geringer sein Vertrauen in die heilende Kunst übe»Haupt, oder in den Künstler ist, je mehr üble und derKur hinderliche Idyosynkrasien ihm eigen sind, de^tomehr sinkt die Hoffnung; je mehr diese Eigenschaftenfehlen, desto mehr steigt sie.

III. Auf die äusseren Umstände.

Die epidemische und endemische Konstitution, dieWohnung, die Wartung und Pflege, der Charakter,der den Kranken umgebenden Personen, seine ökonomi-sche und politische Lage :c. bestimmen gar sehr den glückelichen oder unglücklichen Ausgang.

Der Tod erfolgt bey Fiebern entweder durch Ueber-leitzung des ganzen Systems und dadurch entstehendeLahmung, oder durch hrtlichc Assektion und Unbrauch-barwerdung eines zum Leben nöthigen Theils, besondersder Lunge.

Allgemeine Aetiologie.

I. Die nächste Ursache des Fiebers.

Das Fieber, als eine bestimmte, und durch ei-genthümliche, bey allen verschiedenen Modifikationen vor-handene, Symptome dargestellte, Krankheitsform, mußeine ebenso bestimmte nächste, d. h. zureichende Ursa-che haben, die diesen wesentlichen Erscheinungen zumGrunde liegt. Sie muß in der Organisation und il>-«r vitalen Mischung befindlich seyn, und ohncracht wirdie Natur derselben, so wenig als irgend einer oraanisckmMisckung, erkennen, so läßt sich doch eben aus der Na-tur ocr nächsten Erscheinungen schließe«, daß sie in ci°

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