iilM Organisationsfehler, hauptsachlich des Blulgefäß-und Nervensystems besiehe, der eine grössere Reiybar»teil (Erregbarkeit im engern Sinne) dieser Systemeund einen beschleunigten Lebensprozeß zur unmittelbarenFolge hat ').
II. Die entfernten Ursachen.
,. Jede beträchtliche Veränderung des quantita-tiven Zustandes der Vitalität. Sowohl Slhrnie alsZiWenie, auf einen gewissen Grad erhöht, kann (wieim ersten Theile gezeigt worden) Anomalie der Lebens-thätigkeit ( durch Veränderung der organischen Mi,fchung ) hervorbringen, und diese Anomalie kann diefieberhafte Form erhalten ").
Folglich können alle entfernte Ursachen der Sche-nk sowohl als Asthenie auch Ursachen des Fiebers werden.
2. Gewisse, besonders leicht, oder immer Fiebererregende Potenzen.
«. Kalte, schneller Wechsel der Temperatur.
b. Seelenreitze, besonders alle Arien von Ge-nlüthsaffekttn.
c. Die Miasmen, die deswegen den Rahmen derfieberhaften führen, ^1. variololnm, mnr!)lllolurn,scl>rllltin«lum, ^elulentiaie, ^uiri6um, carlarr»Kaie.
6. Alle faulichle Dünsie und Materien, besondersAusdünstung stehender Wässer, Sumpfiuft, faulichteSpeisen und Getränke.
*) Der beste Beweis, daß das Wesen des Fiebers etwas eigen,lhümliches, und mcht blos Elhenie oder Afihenie ist, ist n>°hlöer, daß gewisse Potenzen, z. B. Blatteigift, allemal Fiebererregen, der Körper mag sthrnisch oder asthemsch gestimmtseyn.
") Daß der Grad allein nicht hinreicht, sondern Clhenie undAsihenie erst dadurch Fieber erregen, daß sie ei,,en bestimmtenFehler der Oraauisation erzeuge«, erhellt daraus, weil e'mMensch alle Grade der Lckwäche bis zur wdtlichrn Erschöpfungdüichlcufen kann , ohne Fieber zu bekommen, z. V. beMVk^bul, bey!»Hl!chen Urlen der Ntroenschwäche.
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