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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
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379
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und man kann gewohnlich nur eine sehr beträchtliche Er-weiterung der Gefäße annehmen, die fast eben so wenigüble Folgen hat, als das Nasenbluten, welches auch untertiefen Umständen zu entstehen pflegt. Nur müssen nach die-sem Bluthusten keine größere Beängstigung, keine unruhigeNächte, keine leichte Fieberanfälle folgen, weil in diesenFällen mehrentheils Entzündungen und Verschwärungender Lungen hinzuzutreten Pflegen.

In al^en langwierigen Vrustkrankheiten ist der Bluthu-sten bedenklich, weil bey einem schon geschwächten Zustandedieses Organs jede neue Erschlaffung oder Zerreissung der Ge-fäße sehr schlimme Folgen hat. Nicht bloß Schwindsüchtigewerden viel schlechter, wenn ein neuer Blntauswnrfhinzukommt, sondern dasselbe gilt auch vom Asthma und vonder BrustwaFersucht.

Daß der Auswurf reinen, guten Eiter enthält, erkenntman hauptsachlich aus dem bisherigen Verlaufe der Krank-heit, aus den vorhergegangenen Zeichen der Entzündung unddes sicu bildenden Eitersacks; dann aber auch ans der milden,geruch .- und geschmacklosen Beschaffenheit, aus der dicklichtenConsistcnz und der weißgclblichen Farbe des Auswurfs; end-lich aus seiner innigen Vermischung mit Wasser, worin mansiüßigcs Kali aufgelöst hat. Ein solcher Eiterauswurf ist aufkeine Weise bedenklich, wenn er nach gewöhnlichen Brustent-zündungen folgt, wenn erErleichterung der vorhergegangenenZufälle mit sich führt, und in kurzem aufhört. Aber er verän-dert sich leicht in dem jauchigen, Auswurf, und ist als-dann bedenklich.

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Den jauchigen Auswurf erkennt man aus der grau,gelb und grün gemischten Farbe, aus der wässerichtenoder sehr festen Consistenz, aus dem ungemein üble»Geruch und Geschmack, vorzüglich aber «uS dm vorher.-

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