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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
Seite
378
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Z?g

>244.

Je weißer und der Milch ähnlicher diese klebrig?« Aus-würfe sind, desto größer ist die Rohigkeit, und desto mehrist die Lymphe geronnen. Daher findet man diese Eigenschaftdes Aubwurfs als Folge der Milchversehung bey Kindbette-rinnen, auch beym männlichen Geschlechte bisweilen in Brust-entzündungen, wo sie aber keine gute Entscheidung anzeigt.»«45. ,

Eine gelbliche Mischung ist bey gekochten Auswürfen ge-wöhnlich. Ist aber der ganzcAuswurf saffrangclb, so zeigtdieß überall Polycholie an. Oft folgt ein solcher gallichterAuswurf nach einen zufalligen Erguß der Galle. Wenn eraber vom Anfange an in einer Brustentzündung zugegen ist,so kann man sehr wahrscheinlich daraus auf gallichte Ver-wickelung der Krankheit schließen, und es ist sehr übel, wennssch diese rein gMchten Auswmse garnicht verändern. Aus-artungen der Säfte und Ucbergänge in den faulichtm Zu^stand folgen sehr leicht darauf.1046.

Blutsireifen im Auswurfe während des Verlaufs vonBrustentzünduugen, sind, wie ich vorher (§. lc>35.) bemerkte,mehrcntheils gut. Auch kann es nicht schaden, wenn im An-fange einer sehr heftigen Entzündung etwas reines Blutausgeworfen wird. Aber je länger dieser blutige Auswurffortdauert, je weiter es schon mit der Krankheit und demVerluste der Kräfte gekommen war, ehe dieser Bluthustenentstand, je Heller und schäumichter, oder je verdorbenerund stinkender das Blut ist, desto nachtheiliger müssen dieFolgen der Erschlaffung oder der Zerreissung der Gefäßeseyn, die dadurch angedeutet wird.

»047.

Außer dem fieberhaften Zustande wird bisweilenvon sehr vollblütigen jungen Leuten Blut ausgeworfen,