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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
Seite
321
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blaun gesackte? Feuchtigkeiten, nach vorhergegangenem Pol-tern und Rülpsen, auch großer Angst im Unte,leibe ausge-leert wird.

WZ.

Daß Netz - und Darmbrüche, wenn sie eingeklemmt wer-den, daß Vlasensteine Erbrechen erregen, ist sehr gewohnlich.Aber auch Wasserbrüche Pflegen nicht selten die Gedärme undden Magen so in Consens zuziehen, daß zu gewissm Zeitenein heftiges Erbrechen entsteht. Selbst bey Bubonen hat ma»diesen Zufall durch den Consens erfolgen gesehen.

Die ganze Oberfläche des Körpers steht mit dem Magenin sehr genauem Consens. Daher ist auch eine widernatür-liche Affeetion des Magens oft die Folge der MangelhaftenAusbildung der Hautkrankheiten, und in diesem Falle mei-stens bedenklich. Das Zurücktreten der Ausschläge u^id derGicht erzeugt ein höchst gefährliches Erbrechen, welchesentweder eine Entzündung des Magens voraussetzt, oder in

heftige Klampfe übergeht.

SUS.

Endlich hängt das Erbrechen nicht selten von allgemeinerhöhter Reitzbarkeit und Schwäche ab, wovon d.r Magenvorzüglich betroffen wird, da er ein sehr empsinUiches Organist. In allen Nervenkrankheiten, hitzigen sowohl als chroni-schen , kommt das Erbrechen als Symptom des leidendenNervensystems vor. Es besteht dan meistens in einem srucht-lopn Würgen, womit wenig oder nur grüne Galle ausge-leert wird: es geht inKrämpfe und andere Nervenzufälle über.

3Sb.

Dann ist aber das unaufhaltsame Erbrechen wohlzu unterscheiden, welches von widernatürlicher Reizbar-keit der Gefäße des Magens, von Entzündung des letz-ter« entsteht. Diese gefährlichste Art des Erbrechens un-terscheidet sich durch die damit verbundene erstaunliche

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