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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
Seite
319
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gen und eine Neigung zum Erbrechen, worauf oft mit Ge-fahr dcr Erstickung die Speisen, mit Schleim gemischt, wie.der ausgeblochen werden. Ich habe diesen Zustand (Handb.derPathol. Th. ll. §. 4Y2.) nach der Natur geschildert, wieman ihn bey alten Branntweintrinkern nicht selten findet.«78.

Hat das chronische Erbrechen seinen materiellen Grundin einer Verhärtung des Magens selbst; so erfolgt es mei-stens «ine halbe oder ganze Stunde nach dem Genu'e dcrSpeisen, wahrend dcr Kranke in der Zwischenzeit erstaun-liche Angst und Spannung im Magen und in der Brustgesuhlt hat. Es werden die Speisen mit einer Menge sau-ren und übelriechenden Wassers und unter heftigen Sa mer-zen ausgeleert; der Kranke zehrt sich unter entsetzlichenQualen, so oft er etwas gemessen hat, ab.871-

Durch den Confcns entsteht das Erbrechen in sehr vie-len Fällen, wo irgend ein wichtiges, edles Organ sehr starkgereitzt wird, und sich dieser Neiß durch den Zusammenhangder Nerven dem Magen mittheilt.

Bey Kopfverletzungen und ihren Folgen, bey Erschüt-terungen des Gehirns und Entzündungen seiner Häute istein heftiges Erbrechen von verdorbener, grüner Galle sehrgewohnlich. Es ist «ls Nervenzufüll zu behandeln, undnur dann ist bey Kopfverletzungen von diesem Erbrechen Er-leichterung zu erwarten, wenn eine vorhergegangene äuße-re Ursache Ergießungen der Galle veranlaßt hat. Aber beyden Zeichen der wahren Kopsentzundung wird die Gefahrder Krankheit durch das Erbrechen nur erhöht: Es ist da-her auch in dem hydrozephalischen Fieber der Kinder, des-sen erster Zeitraum offenbar entzündlich ist, gewöhnlich.88».

Auch in Vrusttntziiüdunge,, findet sich oft ein heftiges